(Archivbild) Feuerwehrleute steigen in voller Bandschutzmontur bei einem Schanzenlauf die 1.000 Stufen der Heini-Klopfer-Schanze hinauf.
(Archivbild) Feuerwehrleute steigen in voller Bandschutzmontur bei einem Schanzenlauf die 1.000 Stufen der Heini-Klopfer-Schanze hinauf.
Bild
(Archivbild) Ein 51-jähriger Feuerwehrmann ist beim vierten Oberstdorfer Schanzenlauf tödlich verunglückt.
Bildrechte: picture alliance/dpa | Davor Knappmeyer
Schlagwörter
Bildrechte: picture alliance/dpa | Davor Knappmeyer
Audiobeitrag

(Archivbild) Ein 51-jähriger Feuerwehrmann ist beim vierten Oberstdorfer Schanzenlauf tödlich verunglückt.

Audiobeitrag
>

Schanzenlauf: Feuerwehrmann ist natürlichen Todes gestorben

Schanzenlauf: Feuerwehrmann ist natürlichen Todes gestorben

Tödlicher Zwischenfall beim Schanzenlauf in Oberstdorf: Beim Schanzenlauf der Feuerwehr in Oberstdorf ist am Samstag ein 51-jähriger Feuerwehrmann aus Ungarn gestorben. Bei einer Pressekonferenz am Abend wurden Einzelheiten mitgeteilt.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

Nach dem Tod eines Feuerwehrmannes beim Schanzenlauf in Oberstdorf geht die Polizei von einer natürlichen Todesursache aus. Wie es am Samstagabend bei einer Pressekonferenz in Oberstdorf hieß, habe der Kriminaldauerdienst Memmingen sofort nach dem Vorfall die Ermittlungen aufgenommen.

Wiederbelegungsversuche blieben erfolglos

Der 51-jährige Ungar war bei der Sportveranstaltung an der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in voller Montur zusammengebrochen. Auch die sofortigen Wiederbelebungsversuche der Rettungskräfte vor Ort konnten das Leben des Mannes nicht retten, wie Notarzt Johannes Köberle am Abend sagte. Der Feuerwehrmann starb noch auf der Flugschanze und musste mit dem Rettungshubschrauber geborgen werden. Die Angehörigen des 51-Jährigen wurden von der Notfallseelsorge betreut.

Bereits zweiter Vorfall

Schon am frühen Morgen hatte es bei der Sportveranstaltung, bei der sich 300 Zweier-Teams aus ganz Europa in voller Montur die Heini-Klopfer-Skiflugschanze hochkämpfen, einen medizinischen Zwischenfall gegeben. Auch hier musste ein Teilnehmer vor Ort behandelt und anschließend mit dem Hubschrauber ins Klinikum gebracht werden – er hat das Krankenhaus aber am Nachmittag verlassen können.

Weitere Schanzenläufe ungewiss

Bei Veranstaltungen dieser Art, betonte Kreisbrandrat Markus Adler, müsse die Bestätigung für die sogenannte Atemschutztauglichkeit vorgelegt werden. Diese werde regelmäßig vom Arzt überprüft.

Ob es im kommenden Jahr wieder einen Feuerwehr-Schanzenlauf in Oberstdorf geben wird, das sei zum jetzigen Zeitpunkt noch offen, sagte der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Oberstdorf, Hermann Hofmann. Im Moment seien die Gedanken bei der Familie des Verunfallten.

Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.

"Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!