Ein Tisch voller sichergestellter Geldscheinbündel, insgesamt über eine Million Euro
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Erneut hat die Polizei bei einer Fahrzeugkontrolle eine große Menge Bargeld gefunden. Diesmal wieder über eine Million Euro.
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Erneut hat die Polizei bei einer Fahrzeugkontrolle eine große Menge Bargeld gefunden. Diesmal wieder über eine Million Euro.

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Schon wieder Bargeldfund an der A3 - diesmal über eine Million

Schon wieder Bargeldfund an der A3 - diesmal über eine Million

Schleierfahnder der Polizei haben bei einer Fahrzeugkontrolle an der A3 wieder einmal eine größere Menge Bargeld gefunden. Diesmal sogar über eine Million Euro. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Geldwäsche. Der Fahrer wurde verhaftet.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Niederbayern am .

Spektakulärer Erfolg der Passauer Schleierfahnder: Die Beamten haben in einem Auto auf der A3 bei Passau über eine Million Euro Bargeld entdeckt – eine Summe, die vermutlich illegal beschafft wurde.

Größter Bargeldfund in den letzten Jahren in Niederbayern

Die Polizisten zogen bereits am Dienstag an der Ausfahrt Passau-Nord ein verdächtiges Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen heraus und nahmen das Auto genauer unter die Lupe. Dabei kamen mehrere dicke Geldbündel zum Vorschein – eine Summe im "niedrigen siebenstelligen Bereich", so eine Sprecherin im Polizeipräsidium. Die genaue Summe und weitere Details zu dem Fund gab die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt. "Es war mit Sicherheit der größte Bargeldfund in den letzten Jahren in Niederbayern", so die Polizeisprecherin.

Beim Fahrer handelt es sich um einen 45-jährigen Ungarn. Plausible Angaben, woher das Geld stammt und wofür es verwendet wird, konnte er nicht machen. Deshalb ermittelt jetzt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts auf Geldwäsche. Der Ungar wurde festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging Haftbefehl. Jetzt sitzt der 45-Jährige in einer Justizvollzugsanstalt. Das Bargeld und der Pkw wurden sichergestellt.

Immer wieder hohe Bargeldbeträge auf A3 entdeckt

Neben den Bargeldfunden in Zügen entdecken Schleierfahnder regelmäßig hohe Bargeldbeträge oder sogar Gold auf der A3 Richtung Passau.

Im Jahr 2023 hatten die Beamten nach einem spektakulären Fund auf der A3 im Kreis Straubing-Bogen 50 Kilogramm Goldbarren sowie Schmuck und eine halbe Million Euro in bar beschlagnahmt. Bereits Anfang des Folgejahres waren es einmal 240.000 Euro, in einem weiteren Fall 700.000 Euro.

Ende 2024 dann der bis dahin größte Fund in Niederbayern: Schleierfahnder stellten auf der A3 bei Passau rund eine Million Euro Bargeld aus dem Wagen eines 34-Jährigen sicher. Insgesamt beschlagnahmte die Polizei im Jahr 2024 in etwa 17 Fällen rund vier Millionen Euro.

Bargeld-Serie in Ostbayern ungebrochen

Die Serie ging 2025 weiter. Ende Januar stießen Verkehrspolizisten in einem Pkw auf der A3 bei Deggendorf auf über 120.000 Euro. Wenige Monate später griffen Fahnder auf der A3 bei Passau einen 37-jährigen Syrer mit einer halben Million Euro auf.

Auch im laufenden Jahr dauert die Serie an: Anfang Februar haben Beamte bei einer Kontrolle auf der A3 bei Barbing im Landkreis Regensburg mehrere Hunderttausend Euro Bargeld sowie eine niedrige fünfstellige Summe an Bargeld in US-Dollar beschlagnahmt.

Die Polizei erklärt die häufigen Funde auf der A3 mit der Bedeutung der Autobahn als europaweit wichtige Verbindung. Die Autobahn ist auf der Route von Belgien und den Niederlanden durch Deutschland bis Südosteuropa die am meisten befahrene Straße. Deshalb ist die A3 aus Polizeisicht auch ein Kontrollschwerpunkt.

Geld kann leichter eingezogen werden

Wird Geld oder Gold gefunden, müssen die Betroffenen nachweisen, dass sie das Geld auf legale Weise erlangt haben. Seit 2017 können Strafverfolgungsbehörden und Gerichte "Vermögenswerte mit unklarer beziehungsweise krimineller Herkunft leichter einziehen", erklärt das Polizeipräsidium auf seiner Internetseite.

Und das Vorgehen gegen organisierte Kriminalität soll weiter ausgebaut werden: Laut amtierender Bundesregierung werden Zoll und Bundeskriminalamt (BKA) künftig gegenseitig auf Daten zugreifen und mithilfe von Künstlicher Intelligenz auswerten können. Außerdem ist eine neue Ermittlungseinheit beim Zoll geplant: das "Ermittlungszentrum Geldwäsche". Den beschlossenen Aktionsplan dazu hatte Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) Ende Februar vorgestellt.

Die Polizei entdeckt bei Kontrollen auf der niederbayerischen A3 häufig größere Mengen Bargeld. Herkunft: unklar. Der Verdacht: Geldwäsche.
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Die Polizei entdeckt bei Kontrollen auf der niederbayerischen A3 häufig größere Mengen Bargeld. Herkunft: unklar. Der Verdacht: Geldwäsche.

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