Wiesnkapelle im Schottenhammel-Zelt (Archiv)
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"Skandal im Sperrbezirk" bleibt auf dem Oktoberfest

"Skandal im Sperrbezirk" bleibt auf dem Oktoberfest

Rund um die Erlanger Bergkirchweih hat der Spider-Murphy-Gang-Hit "Skandal im Sperrbezirk" noch für einen kleinen Skandal gesorgt. Auf dem Münchner Oktoberfest soll der Gassenhauer in jedem Fall weiter gespielt werden. Das hat die Stadt bestätigt.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Oberbayern am .

Beim Oktoberfest in München wird man den Song "Skandal im Sperrbezirk" der Spider Murphy Gang auch in diesem Jahr hören. Die Band sei Kult und der Song werde "natürlich nicht verboten", versichert Wiesnchef Christian Scharpf (SPD): "Auf so eine Idee wäre ich niemals gekommen."

Debatte um Lieder auf Erlanger Bergkirchweih

In Erlangen hatte die Stadt den Festwirten der Bergkirchweih eine Liste mit zwölf Liedern zukommen lassen, welche die die städtische Gleichstellungsstelle als problematisch empfindet. In dem Brief wurden die Wirte gebeten, auf diese Lieder zu verzichten. Mit aufgeführt war dabei auch der 80er-Jahre-Hit "Skandal im Sperrbezirk".

Wiesnchef veröffentlicht Klarstellung

Weil Scharpf darauf nach eigenen Angaben "immer wieder auf die aktuelle Debatte angesprochen wurde", veröffentliche er nun bei "Instagram" und "Facebook" eine Klarstellung. "Das Lied ist ein Stück Münchner Musikgeschichte", schreibt er: "Es setzt sich satirisch und obrigkeitskritisch mit dem strikten Vorgehen der Stadt München in den 80er Jahren bei Prostitution in der Innenstadt und in Wohnvierteln auseinander." Der Song sei "in München seit Jahrzehnten ein echter Kracher, der auf keiner Party fehlen darf, auch nicht auf der Wiesn!"

Bereits zuvor Diskussionen um Wiesn-Songs

Debatten um Wiesn-Hits hat es freilich auch in der Landeshauptstadt schon gegeben. Das Lied "Layla" zum Beispiel wurde 2022 von vielen als sexistisch empfunden und in einigen Festzelten zunächst auch nicht gespielt. Letztlich war es dann trotzdem der meistgesungene Song und Wiesn-Hit des Jahres.

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