Nach Australien plant auch Spanien, den Zugang zu sozialen Medien für Jugendliche unter 16 Jahren zu verbieten.
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Nach Australien plant auch Spanien, den Zugang zu sozialen Medien für Jugendliche unter 16 Jahren zu verbieten.
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Spanien will Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren

Spanien will Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren

Nach Australien plant auch Spanien, den Zugang zu sozialen Medien für Jugendliche unter 16 Jahren zu verbieten. Ministerpräsident Sánchez kündigte an, Führungskräfte von sozialen Medien für illegale Inhalte und Hassreden zur Verantwortung zu ziehen.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

Spanien folgt dem Beispiel Australiens und will den Zugang zu sozialen Medien für Minderjährige unter 16 Jahren verbieten. "Unsere Kinder sind einem Bereich ausgesetzt, zu dem sie niemals unbeaufsichtigt Zugang haben sollten", erklärte Spaniens sozialistischer Ministerpräsident Pedro Sánchez am Dienstag beim World Governments Summit in Dubai. Das werde man nicht länger dulden.

Social-Media-Altersbeschränkung: Australien als Vorreiter

Australien hatte im Dezember als erstes Land ein Verbot beliebter Internet-Plattformen erlassen. Einige andere Staaten – darunter Frankreich und Großbritannien – erwägen jetzt ebenfalls die Einführung einer Altersbegrenzung. Befürworter begründen diesen Schritt mit dem Schutz der körperlichen und seelischen Gesundheit von Minderjährigen.

Spanischen Medien zufolge kündigte Sánchez bei dem Gipfeltreffen internationaler Staats- und Regierungsvertreter zudem ein Paket von fünf Gesetzes- und Regulierungsmaßnahmen an, die er umsetzen wolle, um gegen die von ihm angeprangerten Missstände großer digitaler Plattformen vorzugehen.

Spanien will auch gegen Tech-Führungskräfte vorgehen

Dabei sollen auch Führungskräfte von sozialen Medien für illegale Inhalte und Hassreden zur Verantwortung gezogen werden können. Strafbar sollen auch die Manipulation durch Algorithmen und die Verstärkung illegaler Inhalte werden. Die Staatsanwaltschaft werde zudem prüfen, ob bei den Plattformen Grok von Elon Musk, TikTok und Instagram Rechtsverstöße vorlägen.

Die linke Koalitionsregierung von Sanchez beklagt seit längerem die Verbreitung von Hassreden, pornografischen Inhalten und Falschinformationen in den sozialen Medien und deren negative Auswirkungen auf junge Menschen.

Mit Informationen von KNA, Reuters

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