Tödliches Überholmanöver: Weil ein 32-jähriger Pkw-Fahrer in den Gegenverkehr gerast ist, musste ein 57-jähriger Motorradfahrer bei Weyarn sterben. Drei weitere Personen wurden verletzt.
Tödliches Überholmanöver: Weil ein 32-jähriger Pkw-Fahrer in den Gegenverkehr gerast ist, musste ein 57-jähriger Motorradfahrer bei Weyarn sterben. Drei weitere Personen wurden verletzt.
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Tödliches Überholmanöver: Weil ein 32-jähriger Pkw-Fahrer in den Gegenverkehr gerast ist, musste ein 57-jähriger Motorradfahrer sterben.
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Tragisches Überholmanöver: Ein toter Biker und drei Verletzte

Tragisches Überholmanöver: Ein toter Biker und drei Verletzte

Ein 57-jähriger Biker ist am Samstag bei Weyarn in Oberbayern tödlich verunglückt. Er konnte nicht mehr ausweichen, nachdem ein überholender Pkw erst zwei Autos rammte und dann den Motorradfahrer erfasste. Drei Menschen wurden verletzt.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus Oberbayern am .

Den Einsatzkräften bot sich ein verheerendes Bild: Auf der Staatsstraße 2073, der Hauptroute zwischen Weyarn (A8) und Schliersee in Oberbayern, ist es am Samstagmittag zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Laut Polizei hatte ein 32-jähriger Autofahrer kurz nach dem Ort Thalham zum Überholen angesetzt und war dabei aber in den entgegenkommenden Verkehr geraten.

Zum Artikel: Studie: Großteil der Autos überholt Radler zu eng

Motorradfahrer kann nicht mehr ausweichen

Der junge Mann aus dem Landkreis Miesbach stieß "auf der Gegenfahrbahn mit insgesamt drei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammen", schildert die Polizei den tragischen Unfallhergang. Das dritte und letzte Fahrzeug war das Motorrad des 57-Jährigen, der nicht mehr ausweichen konnte. Der ebenfalls aus dem Landkreis Miesbach stammende Biker "erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er trotz der sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen und der Einlieferung in ein Krankenhaus" verstarb. "Die drei weiteren beteiligten Pkw-Fahrer (zwei aus dem Landkreis München und einer aus dem Landkreis Miesbach) wurden jeweils leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht", berichtet die Polizei am Sonntag. Laut Feuerwehr war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Kriseninterventionsteam betreut Angehörige

Die Staatsstraße musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Dabei waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Weyarn, Holzkirchen, Hausham, Gmund sowie das Technische Hilfswerk im Einsatz. Ein Kriseninterventionsteam betreute die Angehörigen.

"Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft München II wurden alle beteiligten Fahrzeuge sichergestellt und ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben", teilt die Polizei am Sonntag mit. Ein Sachverständiger hat die Unfallstelle noch am Samstag untersucht. Ob die beiden entgegenkommenden Pkw gegen das hinter ihnen fahrende Motorrad geschleudert wurden, wie es zunächst in einer Agentur hieß, wollte die Polizei am Sonntag nicht bestätigen. Die Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Holzkirchen.

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