Es ist ein leerstehendes Haus in der Nähe des Memminger Bahnhofs, durch die Fenster sieht man noch die vertrockneten Zimmerpflanzen. Heute Vormittag haben Beamte dort eine schlimme Entdeckung gemacht. Wie die Polizei mitteilte, fanden sie eine leblose Person. Es gebe Anhaltspunkte, dass es sich um den seit Samstagnacht vermissten 14-Jährigen handeln könnte. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus, dennoch könne zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um einen natürlichen Tod handele.
Einsatzkräfte werden von Unbekanntem bedroht
Bei der Fahndung nach dem Jungen versuchten die Beamten, das leerstehende Gebäude zu betreten, wurden dort aber laut Polizei von einem Unbekannten bedroht. Die Person sei seitdem flüchtig, ob sie sich noch im Gebäude aufhält, konnten die Einsatzkräfte zunächst nicht sagen. Die Kriminalpolizei Neu-Ulm nahm unter Leitung der Staatsanwaltschaft Memmingen die Ermittlungen auf. Zunächst gehe es um die Identifizierung der aufgefundenen Leiche und die Ermittlungen zu den Todesumständen, sagte ein Sprecher.
Seit Samstagnacht vermisst – Hubschrauber im Einsatz
Die Leiche soll im Tagesverlauf obduziert worden sein. Mit ersten Ergebnissen ist am Dienstag zu rechnen, heißt es. Der Jugendliche ist den Angaben zufolge seit Samstagnacht verschwunden. Bei der Suche nach dem Teenager war am Sonntagabend auch ein Hubschrauber im Einsatz. Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu dem Fall machen können, sich bei der Kriminalpolizei Neu-Ulm zu melden.
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