Aus bisher noch ungeklärter Ursache kollidierte am Samstagmorgen um sieben Uhr auf der A9 bei Allersberg im mittelfränkischen Landkreis Roth ein Lastkraftwagen mit der Mittelleitplanke. Der 40-Tonner war mit Metallrohren beladen, kippte nach dem Aufprall um, landete auf dem Dach und blieb quer auf der Fahrbahn in Richtung Berlin liegen. Der 36-jährige Fahrer wurde dabei im Führerhaus eingeklemmt und musste mit schwerem Gerät von der Feuerwehr geborgen werden. Im Krankenhaus verstarb er an seinen schweren Verletzungen.
Soldaten als Ersthelfer
Ein zufällig vorbeifahrender Bus mit Bundeswehrsoldaten habe sofort Erste-Hilfe geleistet, teilte Stefan Pfeiffer, Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Feucht, mit. "Die haben gleich am Anfang megagut reagiert und haben den Einsatzkräften eine gut abgesicherte und auch betreute Unfallstelle übergeben." Die Bergung des verunfallten Lastkraftwagens sei langwierig, erklärte der Leiter der Verkehrspolizei weiter.
Umleitung eingerichtet - 300.000 Euro Sachschaden
In Fahrrichtung Berlin werde die vollkommene Freigabe der Fahrbahn wohl erst in den Nachmittagsstunden erfolgen können, teilte Polizeisprecher Michael Petzold dem BR mit. Auch die Fahrtrichtung München musste am Morgen wegen der Landung eines Rettungshubschraubers kurzzeitig gesperrt werden. Die Polizei schätzt die Schadenssumme auf rund 300.000 Euro. Eine Umleitung wurde eingerichtet.
Im Video: Schwerer Unfall auf der A9
Schwerer Unfall auf A9: Lkw landet auf dem Dach, Fahrer stirbt
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