Gartendusche bei Sommerhitze (Symbolbild)
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Wasser sparen: Garten, Auto, Pool – was ist derzeit sinnvoll?

Wasser sparen: Garten, Auto, Pool – was ist derzeit sinnvoll?

Wegen der Hitze ist der Wasserverbrauch in Bayern aktuell hoch. Die Versorger in München, Würzburg und anderswo appellieren: Sparsam mit Wasser umgehen, auf Autowäsche und Poolbefüllung nach Möglichkeit verzichten. Alles Wichtige zum Wassersparen.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

Mehrere Wasserversorger in Bayern appellieren an die Menschen, wegen der Hitze Wasser zu sparen. Die Stadtwerke München weisen darauf hin (externer Link), dass die Menschen in den nächsten Tagen besonders sparsam mit Trinkwasser umgehen sollen. Verzichtet werden soll aktuell auf:

  • intensives Bewässern von Gärten und Rasenflächen
  • Befüllen von Pools und Planschbecken
  • Autowaschen

Wasserverbrauch: Bisher keine Verbote in Bayern

Bislang gibt es in Bayern keine Allgemeinverfügungen, die zeitweise den Wasserverbrauch senken – zum Beispiel mit Vorgaben zum Gießen und zur Wasserentnahme. Laut der FAZ (externer Link, möglicherweise Bezahl-Inhalt) ist außerhalb Bayerns in mehreren Landkreisen derzeit "die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern verboten".

Auch in der Region Würzburg sollen Menschen sparsam sein

Die Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH ruft angesichts der anhaltenden Hitze ebenfalls zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf. Besonders betroffen sind die ohnehin trockenen Gebiete rund um Würzburg, Schweinfurt und Kitzingen. Dort fällt im Schnitt weniger Regen als in vielen anderen Teilen Bayerns. Gleichzeitig habe der Wasserverbrauch in den vergangenen Jahren stark zugenommen – vor allem in dauerhaft heißen Sommerphasen. Die konkreten Spartipps:

  • kurz duschen statt voller Badewanne
  • Garten, wenn möglich, mit Regenwasser gießen
  • Pools nur in Ausnahmefällen befüllen
  • Wasch- und Spülmaschine nur voll beladen anschalten

Verbrauch gestiegen – aber nicht beim Trinken sparen

Mehrere bayerische Wasserversorger berichten, dass der Wasserverbrauch zuletzt deutlich gestiegen sei. In München ist die Rede von 20 Prozent mehr als üblicherweise im Juni. "Auch wenn Münchens Trinkwasserversorgung stabil ausgelegt ist, belasten die andauernde Hitzewelle und ausbleibende Niederschläge die verfügbaren Wassergewinnungsressourcen", heißt es von den Stadtwerken. Mit ihrem Verhalten könnten die Münchnerinnen und Münchner helfen, diese Belastung zu reduzieren. Auf der Webseite der Stadtwerke gibt es auch allgemeine Hinweise zum Wassersparen (externer Link).

Ausdrücklich nicht gespart werden soll beim – im Wortsinn – Trinkwasser. Die Stadtwerke München betonen: "Bei diesem Wetter ist viel Trinken ratsam, vor allem Trinkwasser als kalorienfreier Durstlöscher."

Bisher keine Engpässe bei der Versorgung

Nach Engpässen bei der Wasserversorgung sieht es aktuell nicht aus. Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft verfügt Deutschland "grundsätzlich über ausreichend Wasserressourcen, um den Bedarf der Bevölkerung mit Trinkwasser zu decken". Damit das so bleibt, sei es besonders in Hitzephasen wichtig, Trinkwasser bewusst und sparsam zu nutzen.

Aus Würzburg heißt es, Spitzen beim Verbrauch wie derzeit seien beherrschbar, wenn alle Anlagen in Betrieb seien und insgesamt noch ausreichend Wasser vorhanden sei. Allerdings hat sich die verfügbare Wassermenge nach Angaben der Trinkwasserversorgung Würzburg in den vergangenen 15 Jahren um über zehn Prozent reduziert – und dieser Trend setze sich fort. Bayernweit gilt: Das Frühjahr war extrem trocken.

Hitze bleibt noch – kommende Woche wohl Abkühlung

Wie geht es jetzt weiter? Die Wettervorhersage verspricht noch einige sehr heiße Tage. Anfang kommender Woche könnte es in Bayern nach aktuellem Stand deutlich abkühlen – voraussichtlich mit Schauern und Gewittern.

Karte: So trocken sind die Böden in Deutschland

Wählen Sie in der interaktiven Grafik aus, ob Sie die Werte für den Ober- oder Gesamtboden sehen wollen.

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