Echt aussehende Softairpistolen (Symbolbild)
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Symbolbild: Großeinsatz wegen Spielzeugpistolen – Würzburg in Aufregung
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Wieder Spielzeugpistolen: Großeinsatz der Polizei in Würzburg

Wieder Spielzeugpistolen: Großeinsatz der Polizei in Würzburg

Wieder ein Vorfall mit Spielzeugpistolen: Zwei Männer hantierten in Würzburg mit Spielzeugwaffen und lösten einen Polizeieinsatz aus. Ein ähnlicher Vorfall in München endete wenige Tage zuvor mit einem Schwerverletzten.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-1-Nachrichten am .

Am Rathausplatz im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld kam es am vergangenen Donnerstag zu einem größeren Polizeieinsatz. Anlass dafür waren zwei Erwachsene, die mit echt aussehenden Spielzeugpistolen durch die Gegend liefen.

Männer hantieren mit Spielzeugwaffen

Gegen 14.20 Uhr ging bei der Polizei die Mitteilung ein, dass eine Person mit einem Gegenstand am Rathausplatz umherlief, der einer Schusswaffe zum Verwechseln ähnlich sah. Innerhalb weniger Minuten waren eine Vielzahl an Polizeibeamten vor Ort, sicherten die Umgebung und stellten schnell fest, dass keine Gefahr besteht.

Die Verantwortung für die Verunsicherung der Leute am Rathausplatz liegt in dem unbedachten Verhalten zweier Männer. Die beiden deutschen Staatsbürger seien mit zwei echt aussehenden Spielzeugpistolen umhergelaufen und hätten dadurch Passanten, Anwohner und Gewerbetreibende verschreckt, so die Polizei.

Strafverfahren eingeleitet

Die Beamten vor Ort stellten die Spielzeugpistolen sicher und leiteten gegen die 66 und 34 Jahre alten Männer ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens und des Führens von Anscheinswaffen ein. Die Ermittler bitten jetzt Personen, die das Geschehen beobachtet haben, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

München: Polizeischuss wegen Spielzeugwaffe

Bereits am Dienstag ist ein 14-Jähriger in München von einem Polizeibeamten angeschossen worden, weil er eine täuschend echt aussehende Softairwaffe bei sich trug oder auch mit ihr hantierte. Passanten hatten die Waffe für echt gehalten und die Polizei gerufen.

Die Schilderungen der Münchner Polizei und der Familie des Jugendlichen über den Einsatz unterscheiden sich in wichtigen Punkten. Am Samstagabend haben rund 100 Menschen in München gegen Polizeigewalt demonstriert.

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