Einsatzkräfte löschen den Brand in Nürnberg-Reichelsdorf
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Beim Wohnungsbrand in Nürnberg-Reichelsdorf ist in der Nacht auf Mittwoch ein Mann ums Leben gekommen.
Bildrechte: NEWS5 / David Oßwald
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Beim Wohnungsbrand in Nürnberg-Reichelsdorf ist in der Nacht auf Mittwoch ein Mann ums Leben gekommen.

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Wohnungsbrand in Nürnberg - Einsatzkräfte finden leblosen Mann

Wohnungsbrand in Nürnberg - Einsatzkräfte finden leblosen Mann

In den frühen Morgenstunden sind Nürnberger Einsatzkräfte zu einem Wohnungsbrand im Stadtteil Reichelsdorf gerufen worden. Als die Feuerwehr dort eintraf, brannte die Dachgeschosswohnung schon lichterloh. In der Wohnung fand man einen leblosen Mann.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten Franken am .

Bei einem Wohnungsbrand im Nürnberger Stadtteil Reichelsdorf ist in der Nacht auf Mittwoch ein 60-jähriger Mann ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilt, laufen die Ermittlungen zur Brandursache und zum Tod des Mannes.

Dachwohnung und Dachstuhl in Vollbrand

Demnach wurde die Integrierte Leitstelle in Nürnberg gegen 00.45 Uhr über den Brand informiert. Daraufhin fuhren die Einsatzkräfte mehrerer Feuerwachen sowie die Freiwillige Feuerwehr Katzwang in die Schalkhaußerstraße in Reichelsdorf im Westen der Stadt.

Schon bei der Anfahrt hätten die Einsatzkräfte starken Rauch und Flammen gesehen, die aus einer Dachgeschosswohnung kamen und bereits auf den Dachstuhl übergegriffen, so die Polizei.

60-Jähriger leblos gefunden, zwei Feuerwehrleute verletzt

Mehrere Trupps versuchten unter Atemschutz den Brand zu löschen und durchsuchten dabei auch die Wohnung. Dabei fanden die Einsatzkräfte nach Angaben der Polizei eine leblose Person, die sie umgehend ins Freie brachten. Der 60-Jährige hatte schwere Brandverletzungen und starb noch am Unglücksort.

Während des Einsatzes verletzten sich auch zwei Angehörige der Feuerwehr. Sie wurden vor Ort erst versorgt und zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert. Mittlerweile konnte beide die Kliniken wieder verlassen.

Zahlreiche Glutnester – lange Nachlöscharbeiten

Um den Brand zu löschen, mussten weitere Einsatzkräfte angefordert werden. Erschwert wurden die Löscharbeiten demnach dadurch, dass die Rückseite des Gebäudes aufgrund der Bebauung nur schwer zu erreichen war.

Auch die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig und dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Laut Polizei mussten Teile der Decke geöffnet werden, um versteckte Glutnester abzulöschen. Außerdem hätten herabgestürzte Dachziegel den Zugang zu letzten Glutnestern zusätzlich erschwert. Noch bis in den Vormittag hielten Einsatzkräfte eine Brandwache vor Ort. Insgesamt waren rund 70 Kräfte der Feuerwehr sowie Polizei und Rettungsdienst vor Ort.

Gebäude nicht bewohnbar – weitere Bewohner mussten umziehen

Das Mehrfamilienhaus ist nach Angaben der Polizei derzeit nicht bewohnbar. Die Dachgeschosswohnung sowie der Dachstuhl seien vollständig zerstört, Strom- und Wasserversorgung des Hauses wurden abgestellt. Weitere betroffene Bewohner wurden anderweitig untergebracht.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Mit Informationen der dpa

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