Tyler Robinson mit einer Anwältin bei der Anhörung vor Gericht
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Anklage gegen Kirk-Attentäter erhoben: Todesstrafe möglich
Bildrechte: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Rick Egan
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Anklage gegen Kirk-Attentäter erhoben: Todesstrafe möglich

Anklage gegen Kirk-Attentäter erhoben: Todesstrafe möglich

Tyler Robinson soll im vergangenen September den ultrarechten US-Aktivisten Charlie Kirk erschossen haben. Nun wurde er vom Gericht wegen schweren Mordes angeklagt. Im Falle einer Verurteilung droht dem 23-Jährigen die Todesstrafe.

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Der Mordprozess gegen den Mann, der den konservativen Aktivisten Charlie Kirk erschossen haben soll, wird zugelassen. Dem Angeklagten Tyler Robinson könnte im Falle einer Verurteilung die Todesstrafe drohen.

Staatsanwaltschaft: "Überwältigende Beweise" gegen Robinson

Der zuständige Richter im Bundesstaat Utah stellte sich am Dienstag (Ortszeit) auf die Seite der Staatsanwaltschaft. Diese sprach von "überwältigenden" Beweisen dafür, dass der Angeklagte Robinson Kirk im vergangenen September erschossen habe. "Aus diesen Gründen sowie auf der Grundlage der Aktenlage sowie der Schriftsätze der Parteien" ordnete der Richter die Überstellung des Angeklagten zur Hauptverhandlung an.

Die Richterentscheidung erfolgte nach einer vorläufigen Anhörung, in der beide Seiten ihre Argumente für oder gegen einen Prozess vorgebracht hatten. Die Staatsanwaltschaft legte Chats aus Onlinespielen und Textnachrichten vor, die ihrer Ansicht nach die Täterschaft des Verdächtigen bewiesen.

Bei Verurteilung droht Kirk-Attentäter Todesstrafe

Die Verteidigung konzentrierte sich vor allem darauf, Zweifel an der Gültigkeit der DNA-Spuren zu wecken, die den Angeklagten mit der Tatwaffe in Verbindung bringen. Außerdem argumentierte sie, die Staatsanwaltschaft habe nicht ausreichend belegt, dass durch die Schüsse auch andere Menschen gefährdet worden seien. Dies ist nach dem Gesetz ein erschwerender Umstand, der die Verhängung der Todesstrafe möglich macht. Nach der Entscheidung des Richters am Dienstag plädierte Robinson laut US-Medien auf "nicht schuldig". Bei einer Verurteilung droht dem 23-Jährigen die Todesstrafe. 

Kirk bei Auftritt erschossen

Kirk war am 10. September 2025 in Utah getötet worden, als er gerade vor Tausenden Menschen sprach. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll Robinson von einem Dach aus einer Entfernung von mehr als 122 Metern auf Kirk geschossen haben. Der Schütze hätte ihn demnach leicht verfehlen und stattdessen andere Menschen verletzen oder töten können.

Der einflussreiche rechte Aktivist und Podcaster Charlie Kirk setzte sich für die Verbreitung von Patriotismus, traditionellen Familienwerten und christlichem Glauben unter jungen Menschen ein. Kritiker warfen ihm vor, Ressentiments gegen Transmenschen, Migranten und andere geschürt zu haben. Kirk galt als Sprachrohr Donald Trumps für die Jugend. Der US-Präsident hatte Kirk unmittelbar nach der Tat einen "Märtyrer" genannt und erklärt, er hoffe auf die Todesstrafe für den Attentäter. Das Umfeld Trumps warf der politischen Linken in den USA nach dem Attentat vor, für ein Klima der Gewalt und "inländischen Terrorismus" verantwortlich zu sein.

Mit Informationen von AFP und dpa

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