Wasser wird auf den mit einer entzündlichen Flüssigkeit gefüllten Tank gesprüht, der sich in einem Luft- und Raumfahrtwerk überhitzt hat.
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An einem Chemietank in Südkalifornien ist ein Leck aufgetreten. Der Tank könnte giftige Dämpfe über ein dicht besiedeltes Gebiet treiben.
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An einem Chemietank in Südkalifornien ist ein Leck aufgetreten. Der Tank könnte giftige Dämpfe über ein dicht besiedeltes Gebiet treiben.

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Chemieunfall in Kalifornien befürchtet: Zehntausende evakuiert

Chemieunfall in Kalifornien befürchtet: Zehntausende evakuiert

Im US-Bundesstaat Kalifornien warnen die Behörden vor einer schwerwiegenden Umweltkatastrophe: In einer Flugzeugteile-Fabrik droht ein Tank mit giftigen Chemikalien zu explodieren. Zehntausende Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio Infoblock am .

Wegen der drohenden Explosion eines Chemikalientanks haben die Behörden im US-Bundesstaat Kalifornien die Evakuierung von Zehntausenden Menschen angeordnet. Betroffen ist der Großraum Garden Grove südöstlich von Los Angeles. Große Mengen eines giftigen Stoffes könnten dort unkontrolliert austreten, nachdem ein Leck aufgetreten ist, wie die Behörden mitteilten.

Lagertank droht zu explodieren

"Es bleiben buchstäblich nur noch zwei Optionen", erklärte Craig Covey von der örtlichen Feuerwehr. "Entweder gibt der Tank nach und lässt insgesamt bis zu 26.000 Liter hochgefährlicher Chemikalien auf den angrenzenden Parkplatz laufen." Oder aber der Behälter explodiere, wobei er vermutlich auch umliegende Tanks in Mitleidenschaft ziehen würde, die ebenfalls Kraftstoffe oder Chemikalien enthalten. 

Der Lagertank steht auf dem Gelände eines Luft- und Raumfahrtunternehmens. In dem Behälter befindet sich den Angaben nach Methylmethacrylat - eine flüchtige und entzündliche Flüssigkeit, die zur Herstellung von Kunststoffen verwendet wird. Einsatzleiter Covey bezeichnete die Situation als äußerst gefährlich.

40.000 Menschen müssen sich in Sicherheit bringen

Weil Ventile des Tanks nicht funktionierten, könne man nur versuchen, den bereits aufgeblähten Behälter aus sicherer Entfernung mit Wasser zu kühlen. Bereits am Donnerstag sei die Temperatur in dem problematischen Tank angestiegen, hieß es.

Den Rettungskräften geht es darum, Zeit für das weitere Vorgehen zu gewinnen. Die Evakuierungszone ist dicht besiedelt, dort leben rund 40.000 Menschen, von denen sich laut Medien etwa 15 Prozent weigerten, ihr Zuhause zu verlassen. Es wurden drei Notunterkünfte eingerichtet.

Schwere Gesundheitsschäden befürchtet

Gesundheitsbehörden befürchten, dass austretende Dämpfe schwere Atembeschwerden, Übelkeit, Augen- und Hautreizungen auslösen könnten. Bei hohen Konzentrationen sind auch Lungenschäden nicht ausgeschlossen. Bislang seien jedoch keine Giftstoffe in der Luft nachgewiesen worden, so die Behörden.

Die Gesundheitsbeauftragte der Region Orange County rief die Zögernden nachdrücklich auf, doch noch ihre Häuser zu verlassen. "Sollte es tatsächlich zu einer Explosion kommen und Dämpfe austreten, wären Sie dadurch alle in Sicherheit - vorausgesetzt, Sie befinden sich außerhalb der Zone, die als Evakuierungsgebiet festgelegt wurde", sagte Regina Chinsio Kwong in einer Videobotschaft.

Mit Informationen von dpa, AFP und Reuters

Im Audio: Evakuierungen wegen befürchtetem Chemieunfall in Kalifornien

Nach einem Leck in einem Chemiewerk der Luft- und Raumfahrtindustrie begeben sich evakuierte Menschen in eine Notunterkunft.
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Die drohende Explosion eines Tanks mit einer brennbaren, gefährlichen Chemikalie hat in Kalifornien zu einer großflächigen Evakuierung geführt.

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