(Symbolbild) Hipp-Babykostgläschen
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(Symbolbild) Hipp-Erpresser in Österreich gefasst
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(Symbolbild) Hipp-Erpresser in Österreich gefasst

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Erpressungsversuch gegen Hipp: Verdächtiger gefasst

Erpressungsversuch gegen Hipp: Verdächtiger gefasst

Die österreichische Polizei hat einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, den Babykosthersteller Hipp erpresst zu haben. Mit Rattengift manipulierte Gläser ließen Eltern wochenlang in Angst leben. Von einem Glas fehlt allerdings noch jede Spur.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Im Fall des Erpressungsversuchs gegen den Babykosthersteller Hipp haben die österreichischen Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Es handele sich um einen 39-jährigen Mann, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte. Der Verdächtige sei in Österreich festgenommen worden, so die Staatsanwaltschaft. 

Details zur Identität des Verdächtigen wurden unter Verweis auf ermittlungstaktische Gründe nicht bekanntgegeben. Der 39-Jährige werde derzeit verhört, hieß es von der Polizei des Bundeslandes Burgenland, die den Mann mit Unterstützung des österreichischen Bundeskriminalamtes festgenommen hatte. 

Nach einem Gläschen wird weiterhin gesucht

Mit Rattengift in Babynahrung hatte ein Unbekannter versucht, den deutschen Babykosthersteller zu erpressen. Nach Informationen der Kronenzeitung hatte der Täter zwei Millionen Euro in Kryptowährung verlangt.

In Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden laut Polizei insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser mit Rattengift entdeckt. In einem in Österreich sichergestellten 190-Gramm-Gläschen "Karotten mit Kartoffeln" fanden die Ermittler insgesamt 15 Mikrogramm Rattengift. Nach einem zweiten möglicherweise vergifteten Glas in Österreich wurde zuletzt noch gesucht. Das deutsche Sortiment war nach Angaben des Unternehmens im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm nicht betroffen. 

Nicht zum ersten Mal Babynahrung das Ziel 

"Hipp ist Opfer einer Erpressung", hatte das Unternehmen im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm am 20. April mitgeteilt. Auf ihrer Homepage schrieb die Firma: "Unmittelbar nach Kenntnisnahme haben wir sofort die zuständige Polizei und Behörden informiert und einen internen Krisenstab eingerichtet."

Mehrfach waren in der Vergangenheit namhafte Unternehmen Ziel von Erpressungsversuchen mit vergifteten Lebensmitteln geworden. Nicht zum ersten Mal war Babynahrung das Ziel.

Mit Informationen von dpa

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