In Ankara beraten sich die Staats- und Regierungschefs der Nato-Mitgliedstaaten bei einem zweitägigen Gipfeltreffen. Dabei soll es um die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses und neue Hilfen für die Ukraine in ihrem Abwehrkrieg gegen Russland gehen. Der Gipfel findet vor dem Hintergrund von Spannungen in den transatlantischen Beziehungen statt. Auch US-Präsident Donald Trump will an dem Treffen teilnehmen.
Kann sich die Nato mit US-Präsident Trump einigen? Und was sind die wichtigsten Themen des Gipfels? Darüber haben wir mit der Sicherheitsexpertin Claudia Major (externer Link) sowie dem ARD-Korrespondenten Benjamin Weber, der den Gipfel vor Ort mitverfolgt, gesprochen. Das Video zum Livestream finden Sie oben eingebettet über diesem Artikel.
Wadesphul verteidigt deutsche Verteidigungsausgaben
Bundesaußenminister Johann Wadephul verteidigte vor dem Nato-Gipfel in Ankara die deutschen Verteidigungsausgaben gegen Kritik von US-Präsident Trump. "Wir schauen auf die Zahlen und die zeigen nach oben", sagte der CDU-Politiker im "Deutschlandfunk".
Deutschland werde das Ziel von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung bis Ende des Jahrzehnts erreichen. "Wir übertreffen bei unseren Ausgaben viele unserer Partner", sagte Wadephul. "Es wird auch in Washington gesehen, was Deutschland macht."
Erneute Kritik Trumps an Nato-Partnern
Trump hatte vor dem zweitägigen Nato-Gipfel in Ankara erneut die Höhe der Verteidigungsausgaben großer europäischer Partner wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien kritisiert. Trump nannte auch Deutschlands Nato-Beitrag "lächerlich".
Mit Informationen von dpa, AFP
Im Video: Nato-Gipfel - Treffen in turbulenten Zeiten
Nato-Gipfel: Treffen in turbulenten Zeiten
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