Mit 158.000 Azubis hat die Pflegeausbildung 2025 einen Höchststand in Deutschland erreicht. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, ist der Anteil der Auszubildenen, die 2025 ihre Ausbildung begonnen haben mit 64.300 Personen im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent gestiegen. Die Statistiker führen die Steigerung auf die Reform der Pflegeausbildung seit 2020 zurück.
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Knapp drei Viertel sind Frauen
In der Ausbildung, die drei Jahre dauert, wurden verschiedene Berufe zusammengefasst, darunter Gesundheits-Krankenpfleger und Altenpfleger. Weiterhin beginnen vor allem Frauen eine entsprechende Ausbildung. Von den neuen Verträgen wurden der Statistik zufolge rund 71 Prozent von Frauen und 29 Prozent von Männern abgeschlossen.
1.800 junge Menschen im neuen Bachelor-Studium
Rund 800 Studierende nahmen nach vorläufigen Ergebnissen ein Pflegestudium auf. Mit diesem 2024 eingeführten Studium erreichen sie neben dem akademischen Grad eines Bachelors auch den Ausbildungsabschluss Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann. Unter den Studierenden mit Neuvertrag befinden sich dem Bundesamt zufolge ebenfalls vor allem Frauen: 77 Prozent sind Frauen und lediglich 22 Prozent Männer. Zum 31. Dezember 2025 lag die Anzahl der Pflegestudierenden insgesamt bei rund 1.800.
Wehrmutstropfen "Anstellung"
Der Arbeitgeberverband Pflege teilte zu den Zahlen mit, dass zwar immer mehr Menschen eine Ausbildung in der Pflege starteten, die Zahl der belegbaren Pflegeplätze jedoch nicht mitwachse. Fachkraftquoten und Personalschlüssel verhinderten dies. "Statt Qualität zu sichern, verhindern diese Vorschriften, dass Pflegebedürftige ihre benötigte Versorgung erhalten."
Mit Informationen von epd
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