ARCHIV (09.06.2026): Ein Airbus A380-800 der Emirates (Symbolbild)
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Ein Airbus A380-800 der Emirates auf dem Rollfeld (Symbolbild)
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Ein Airbus A380-800 der Emirates auf dem Rollfeld (Symbolbild)

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Sicherheitsbedenken bei A380: Risse in Tragflächen entdeckt

Sicherheitsbedenken bei A380: Risse in Tragflächen entdeckt

Risse in den Flügeln sorgen beim weltgrößten Passagierflugzeug A380 für Aufregung. Die Europäische Luftfahrtbehörde EASA hat jetzt Untersuchungen für 16 Maschinen von Emirates und Qantas angeordnet – fünf davon müssen vorerst am Boden bleiben.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Risse in tragenden Teilen der Flügel des weltgrößten Passagierflugzeugs Airbus A380 haben die Europäische Luftfahrtbehörde EASA alarmiert. In einer Lufttüchtigkeitsanweisung vom 22. Juni, die heute in Kraft tritt, ordnet die Behörde kurzfristige Untersuchungen an 16 Maschinen der Fluggesellschaften Emirates und Qantas an.

Fünf Flugzeuge müssen sofort gründlich geprüft werden

Fünf der doppelstöckigen Großraumflugzeuge müssen bereits vor dem nächsten Flug gründlich geprüft werden, die übrigen elf innerhalb der nächsten 25 Flugzyklen. Die entdeckten Risse in bestimmten Strukturkomponenten der Tragflächen könnten langfristig die Stabilität der Flügel beeinträchtigen. Airbus sieht daher zusätzliche, detaillierte Inspektionen als notwendig an.

Von den betroffenen Flugzeugen gehören 15 zur Flotte der arabischen Airline Emirates – die weltweit größte A380-Flotte. Die andere Maschine wird von der australischen Qantas betrieben.

Wenige Bestellungen: A380 ist raus aus dem Programm

Der Airbus A380 wurde 2021 mangels neuer Bestellungen aus der Produktion genommen. Die Lufthansa hatte ihre A380-Flotte während der Corona-Krise vorübergehend eingemottet. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hielt einen erneuten Einsatz damals zeitweise für unrealistisch, ließ die verbliebenen Maschinen jedoch aufgrund der starken Passagiernachfrage wieder in den regulären Dienst stellen.

Transparenzhinweis: In einer früheren Version hatten wir den A380 als "Jumbojet" beschrieben, das war nicht korrekt. Ein BR24-User hat uns darauf aufmerksam gemacht. Als Jumbojet wird nur die Boeing 747 beschrieben.

Das ist die Europäische Perspektive bei BR24.

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