Polizei-Einsatzkräfte vor Ort bei einer Nürnberger Spielothek.
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Spielothek-Angestellte getötet – Haftantrag gegen 45-Jährigen

Spielothek-Angestellte getötet – Haftantrag gegen 45-Jährigen

Nach dem Tod einer Mitarbeiterin in einer Nürnberger Spielothek hat die Staatsanwaltschaft Haftantrag gegen einen 45-jährigen Iraner gestellt. Er ist tatverdächtig die Angestellte im Streit mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt zu haben.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

In einer Spielothek in der Nähe des Nürnberger Hauptbahnhofs ist eine Mitarbeiterin getötet worden. Polizeibeamte nahmen einen 45 Jahre alten Verdächtigen fest. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht geklärt. Aller Wahrscheinlichkeit nach war es zwischen dem Spielothek-Besucher und der Angestellten zu einem Streit gekommen. Inzwischen wurde gegen den mutmaßlichen Täter ein Haftantrag gestellt.

Notarzt kann Spielothek-Mitarbeiterin nicht retten

Gegen 11.15 Uhr war bei der Polizei ein Notruf eines Zeugen eingegangen. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, trafen die Beamten vor Ort auf den Iraner, der mit einem Messer bewaffnet war. Die Polizisten überwältigten den Mann und nahmen ihn fest. In der Spielothek entdeckten sie eine schwerverletzte 35 Jahre alte bulgarische Angestellte. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen des Notarztes starb die Frau noch am Tatort.

Hintergründe der Gewalttat noch ungeklärt

Der Tatverdächtige war nach Angaben der Polizei ein Besucher der Spielhalle. Warum es zu der Tat gekommen war und der genaue Ablauf sind unklar: Derzeit wird davon ausgegangen, dass es einen Streit zwischen dem Besucher und der Mitarbeiterin gegeben hatte, so der Polizeisprecher. Die Mordkommission Nürnberg sowie die Spurensicherung der Kriminalpolizei führten die Ermittlungen am Tatort durch. Die genauen Hintergründe sind nun Gegenstand der weiteren laufenden Ermittlungen.

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