Bundesverfassungsgericht verhandelt über den Rundfunkbeitrag

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt heute über die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. ARD und ZDF hatten im November 2024 Verfassungsbeschwerden eingereicht, nachdem die Bundesländer eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags nicht umgesetzt hatten. Sie hatten sich geweigert, obwohl die zuständige Kommission KEF empfohlen hatte, den Beitrag auf 18,94 Euro anzuheben. Mehrere Länder begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Sender zunächst Reformen umsetzen und Einsparmöglichkeiten ausschöpfen sollten. ARD und ZDF hingegen rügen eine Verletzung der im Grundgesetz verankerten Rundfunkfreiheit. Aus ihrer Sicht geht es vor dem Bundesverfassungsgericht auch um die Frage, wie eng die Länder an die Empfehlungen der KEF gebunden sind. Ein Urteil wird erst einige Monate nach der Verhandlung erwartet.

Sendung: BR24 Nachrichten, 23.06.2026 02:00 Uhr

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