Experten und Rechnungshof warnen vor überhöhten Rüstungspreisen
Angesichts des stark erhöhten Verteidigungsetats warnen Haushaltsexperten des Bundestages sowie der Bundesrechnungshof vor überhöhten Preisen der Rüstungsindustrie. Der SPD-Berichterstatter für den Wehretat, Schwarz, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, es gebe in diesem Bereich eine starke Tendenz zu Preisaufschlägen. Auch der Grünen-Haushaltspolitiker kritisierte die Kosten im internationalen Vergleich teils als unangemessen hoch. Als Beispiel nannten beide Politiker Tankcontainer, bei denen nicht nachvollziehbare gravierende Mehrkosten entstanden seien. Der Bundesrechnungshof sieht die Entwicklung ebenfalls kritisch. Der Wehretat umfasst in diesem Jahr 108 Milliarden Euro.
Sendung: BR24 Nachrichten, 23.06.2026 02:00 Uhr
Weitere Meldungen
- Merz will Vorschläge zur Rentenreform vollständig umsetzen
- Lehrer beklagen laut Schulbarometer Sozialverhalten der Schüler
- Iran beansprucht alleinige Kontrolle über Straße von Hormus
- Ukraine greift erneut russische Öl-Infrastruktur an
- Experten und Rechnungshof warnen vor überhöhten Rüstungspreisen
- Regierungsbildung in Rumänien ist gescheitert
- Fußballstar Messi erzielt bei 2:0 gegen Österreich neuen WM-Torrekord
- Städte in Bayern mahnen zum Wassersparen
- Das Wetter in Bayern: Meist sonnig, vereinzelt Gewitter, Höchstwerte 28 bis 34 Grad