Hubig plant weitere Schritte gegen digitalen Voyeurismus
Berlin: Bundesjustizministerin Hubig will gegen Spanner-Aufnahmen aus öffentlichen Saunen und Spas vorgehen. Diese Form des digitalen Voyeurismus sei nach geltendem Recht nicht strafbar, so die SPD-Politikerin in der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Darin sieht Hubig eine Schutzlücke. Nach ihren Worten muss sich keine Frau gefallen lassen, zum Objekt von Spanner-Fotos- und Videos zu werden, nur weil das Smartphone mit Kamera immer griffbereit ist. Aktuell gilt: Wer jemand in dessen Wohnung, in einer Umkleidekabine oder in einer Toilette filmt oder fotografiert und dadurch den höchstpersönlichen Lebensbereich einer Person verletzt, kann mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 24.01.2026 06:00 Uhr
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