Tausende Menschen in Minnesota protestieren gegen ICE-Einsätze

Minneapolis: Im US-Bundesstaat Minnesota haben mehrere tausend Menschen gegen die Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE protestiert. Unter dem Motto: "Tag der Wahrheit und Freiheit" drückten die Teilnehmer mit zahlreichen Aktionen, Veranstaltungen und Streiks ihren Widerstand gegen das von US-Präsident Trump angeordnete Vorgehen der Behörde aus. So blieben etwa hunderte Geschäfte geschlossen - ebenso Kultureinrichtungen und Museen, Arbeitnehmer erschienen nicht zu ihren Jobs und Studierende und Schüler blieben dem Unterricht fern. In den Städten Minneapolis und St. Paul fanden trotz eisiger Kälte verschiedene Kundgebungen statt, die Polizei nahm mehrere Teilnehmer fest. Die Demonstranten fordern den Abzug der ICE-Beamten. Entzündet hatten sich die Proteste unter anderem am Tod einer 37-jährigen US-Amerikanerin, die Anfang Januar bei einem Einsatz der Einwanderungsbehörde erschossen wurde. Die Regierung in Washington rief zur Ruhe auf und verurteilte die Aktionen. US-Vizepräsident Vance warf den örtlichen Behörden zudem mangelnde Zusammenarbeit vor.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 24.01.2026 06:00 Uhr

Weitere Meldungen

Zur BR24 Startseite