Technisches Hilfswerk startet zu Erdbeben-Einsatz in Venezuela
Wunstorf: Ein Team des Technischen Hilfswerk hat sich auf den Weg nach Venezuela gemacht, um nach dem schweren Erdbeben bei der Rettung von Verschütteten zu helfen. Die 72-Stunden nach einem Erdbeben seien entscheidend, sagte THW-Präsidentin Lackner kurz vor der Abreise. Insgesamt werden knapp 50 Einsatzkräfte mit einer Bundeswehrmaschine entsendet. Die Bundesregierung will außerdem Hilfsgüter in das südamerikanische Land schicken. Auch aus anderen Staaten kommt Hilfe, unter anderem aus den die USA und Mexiko. Die Behörden in Venezuela haben inzwischen 235 Tote bestätigt. Mehr als 4.500 verletzte Personen würden bisher in den Krankenhäusern behandelt. Unter den Trümmern werden allerdings noch viele weitere Opfer befürchtet.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 26.06.2026 06:00 Uhr
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