Internationale Hilfsteams sind auf dem Weg nach Venezuela
Caracas: Nach dem schweren Erdbeben haben in Venezuela zahlreiche Menschen die zweite Nacht auf der Straße oder in ihren Autos verbracht. Für viele ist nicht klar, ob und wann sie in ihre Häuser zurück können. 250 Gebäude sind komplett eingestürzt, weitere 600 gelten allein in der Hauptstadt Caracas als einsturzgefährdet. Die Zahl der Todesopfer gibt die venezolanische Regierung aktuell mit 235 an. Rund 40.000 Personen werden vermisst. Die internationale Hilfe ist angelaufen. Aus Deutschland sind 50 Einsatzkräfte des THW auf dem Weg ins Katastrophengebiet, um mit Spürhunden in den Trümmern nach Überlebenden zu suchen. Auch Mexiko schickt 250 Hilfskräfte. Die USA haben Nothilfen von 150 Millionen US-Dollar zugesagt und US-Suchtrupps und medizinische Hilfe entsandt.
Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 26.06.2026 08:00 Uhr
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