UN wollen tausende festsitzende Seeleute aus der Golfregion holen

Während der Iran und die USA Details für ein Friedensabkommen aushandeln, hat sich die Weltschifffahrtsorganisation IMO eingeschaltet. Die UN-Organisation will die 11.000 Seeleute in Sicherheit bringen, die seit Kriegsbeginn in der Golfregion festsitzen. Wegen der Blockade der Straße von Hormus beklagt die Organisation wörtlich "Monate der Not und des Leids für tausende unschuldige Seeleute". Der Großeinsatz werde in enger Zusammenarbeit mit dem Iran, dem Oman und anderen Anrainerstaaten sowie den USA und der Schifffahrtsbranche umgesetzt, hieß es bei der IMO. Die notwendigen Sicherheitsgarantien seien eingeholt. Noch vor wenigen Tagen hatte der Verband Deutscher Reeder erklärt, dass die derzeit rund 45 Schiffe deutscher Unternehmen das Gebiet wohl nicht so schnell verlassen könnten.

Sendung: Bayern 3 Nachrichten, 23.06.2026 22:00 Uhr

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