Der Tabellenletzte gegen den Tabellenvorletzten. Die SpVgg Greuther Fürth gegen den FC Magdeburg. Dieser Abstiegskampf ließ die Emotionen am Freitagabend im Sportpark Ronhof hochkochen. Am Ende unterlag Fürth nach einem harten Fight mit 4:5 (3:5) - das Kleeblatt bleibt Schlusslicht. Der FCM hingegen klettert vorübergehend auf Rang 13.
So ausgeglichen, wie es der Endstand glauben lässt, verlief die Zweitliga-Partie nicht. Nach einem frühen Führungstreffer der Hausherren durch Brynjar Ingi Bjarnason in der achten Minute kassierten die Fürther ganze fünf Gegentreffer. Das erste passierte dem Fürther Reno Münz in Form eines Eigentors, dann trieben Dreifachtorschütze Mateusz Zukowski (15., 29, 32.) und Rayan Ghrieb (23.) ihr Unwesen mit den Gastgebern.
Tor-Feuerwerk bringt Fürth zurück ins Spiel
Bis zur 43. Minute hielt dieser Vier-Tore-Rückstand der SpVgg an. Doch in den nächsten 14 Spielminuten zündeten die Hausherren ein regelrechtes Tor-Feuerwerk: Erst traf Doni Arifi in der 43. Minute, dann erhöhte Jan Elvedi auf das 3:5, ehe Sayfallah Ltaief kurz nach Wiederanpfiff das 4:5 gelingen sollte. Tor für Tor kämpfte sich die SpVgg zurück, Treffer für Treffer kam sie dem unerwarteten Happy End näher.
Doch in diesem Tempo konnten die Fürther nicht fortsetzen: Ab der 47. Minute stellte sich der Kleeblatt-Torhagel ein. Einen Last-Minute-Versuch von Branimir Hrgota konnte FCM-Keeper Dominik Reimann klären.
Audio: Die Partie Fürth gegen Magdeburg
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