Die SpVgg Greuther Fürth hat sich am 20. Spieltag nach sieben Spielen ohne Sieg gegen Holstein Kiel einen Dreier verdient. Für den Sprung aus dem Tabellenkeller muss die Mannschaft von Heiko Vogel allerdings auch in den nächsten Partien liefern.
Bei der SpVgg Greuther Fürth gab es noch eine kurzfristige Änderung in der Startaufstellung. Felix Klaus hatte sich beim Aufwärmen verletzt und so rückte für ihn Dennis Srbeny in die erste Elf. Die sollte das Herz auf dem Platz lassen, denn im Abstiegskampf musste das Tabellenschlusslicht unbedingt punkten.
Die Partie kam jedoch nur langsam in Fahrt. Nach den ersten 20 Minuten stand es bei den Torschüssen lediglich 1:1. Das Team von Heiko Vogel verteidigte gut, setzte vereinzelt Nadelstiche. Richtig gefährlich wurde es in der ersten Hälfte nur, als Phil Harres in zentraler Position an der Strafraumgrenze stark mit der Brust für Steven Skrzybski ablegte. Dessen abgefälschter Flachschuss ging nur haarscharf am rechten Pfosten vorbei.
Endlich fallen Tore
Nach der Pause durften die Fürther dann verdient jubeln. Den langen Ball von Branimir Hrgota wollte David Zec im Strafraum an der Grundlinie eigentlich locker abschirmen. Dabei agierte er jedoch nicht entschlossen genug, sodass Aaron Keller ihn umlaufen konnte, den Ball eroberte und aus spitzem Winkel zur Führung einschob.
Der Weckruf für die Kieler, die elf Minuten später die Antwort parat hatten. Lasse Rosenboom legte den Ball mit einem schönen Steckpass in den Strafraum zu Jonas Meffert (61'), der das Leder mit voller Wucht aus neun Metern im Gehäuse unterbrachte. Der Ausgleich zum 1:1.
Strafstoß bringt Fürth wieder in Führung
Erneut in Führung ging Fürth per Strafstoß. Aiman Dardari war in den Strafraum gedribbelt. Dort wurde er von Umut Tohumcuzu zu Fall gebracht. Schiedsrichter Marc Philip Eckermann zeigte sofort auf den Punkt. Noel Futkeu übernahm und verwandelte souverän zu seinem zehnten Saison-Treffer. Die Franken kämpfen und brachten den Dreier über die Zeit.
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