Spielszene aus dem 276. Frankenderby
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Noel Futkeu trifft zum 1:0 in der Partie SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg
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Noel Futkeu trifft zum 1:0 in der Partie SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Nürnberg

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SpVgg Greuther Fürth geht im 276. Frankenderby die Luft aus

SpVgg Greuther Fürth geht im 276. Frankenderby die Luft aus

Das 276. Frankenderby bleibt ohne Sieger, aber hat möglicherweise dennoch einen großen Verlierer: Denn die SpVgg Greuther Fürth verpasst beim 1:1 gegen den Erzrivalen den möglichen Sprung aus der Abstiegszone und bangt weiter um den Klassenerhalt.

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Ein Heimsieg und der Sprung über den Strich war vor dem Derby gegen den 1. FC Nürnberg das erklärte Ziel der SpVgg Greuther Fürth. Doch das Team von Trainer Heiko Vogel zeigte nur 30 Minuten lang eine gute Leistung und bleibt nach dem 1:1 (1:1) auf einem Abstiegsplatz.

Noel Futkeu - wer sonst - brachte das Kleeblatt in der 13. Minute in Führung. Fabio Gruber glich für den Club unmittelbar vor der Pause zum 1:1 aus (45.+3). Die Nürnberger verdienten sich dann in der zweiten Halbzeit den Punkt, während bei der SpVgg die Kräfte schwanden. Die muss nun bei Hertha BSC und im möglichen "Abstiegsendspiel" am 34. Spieltag gegen die punktgleiche Fortuna aus Düsseldorf die nötigen Punkte holen.

"Lebensversicherung" Noel Futkeu trifft früh

In einer von beiden Seiten robust geführten Partie kam das Kleeblatt durch Felix Higl zur ersten guten Möglichkeit der Partie (8.): Im Anschluss an eine Ecke vom rechten Fünfereck zielte der Angreifer jedoch knapp neben das Tor. Die Chance war aber so etwas wie die Initialzündung für die Grün-Weißen, die in dieser Partie unbedingt punkten, am besten gewinnen mussten.

Fürth drängte nun weiter auf die Führung. Und Ihre zweite Chance konnten die Hausherren prompt nutzen: Nachdem FCN-Keeper Jan Reichert den harten Mitteldistanzschuss von Paul Will nach vorne abgewehrt hatte, staubte Futkeu von der Fünferkante ab (13.). Das 1:0 war bereits sein 17. Saisontor. Die letzten fünf Fürther Treffer erzielte allesamt der Mann, der im Sommer zurück zu Eintracht Frankfurt wechselt.

Club dreht erst nach 30 Minuten auf

Die Vogel-Truppe bestimmte auch nach der Führung das Geschehen und erarbeitete sich durch Higl und Futkeu, die jeweils aus kurzer Distanz an Jan Reichert im Nürnberger Kasten scheiterten, eine Doppelchance höchster Güteklasse zum zweiten Treffer (29.).

Erst in der letzten Viertelstunde der ersten Hälfte stabilisierten sich die Clubberer, und die SpVgg brachte sich um die Früchte ihrer starken ersten dreißig Minuten: Denn mit der letzten Aktion vor der Pause glich der FCN noch aus: Nach einer guten Parade von Silas Prüfrock gegen Luka Lochoshvili, drückte Fabio Gruber den Ball in bester Abstaubermanier aus kurzer Distanz über die Linie (45.+3).

Nürnberg verdient sich den Ausgleich nachträglich

Nach dem Wechsel verdienten sich die Gäste den Ausgleich nachträglich. Die Rot-Schwarzen setzen den guten Eindruck der Schlussphase der ersten Hälfte fort und spielten nun befreiter auf und mit viel mehr Zug nach vorne. Finn Becker (56.) und Julian Justvan (57.) vergaben gute Chancen aufs 2:1. Zehn Minuten später war es erneut Justvan, der nach einer Ecke völlig frei zum Abschluss kam, den Ball aber übers Tor drosch.

Der Club war nun die bessere Mannschaft mit einem sichtbaren Plan. Die Fürther dagegen verkrampften und fanden kaum noch den Weg vors Nürnberger Gehäuse. So blieb es beim 1:1, durch das die Fürther auf dem 17. Tabellenplatz verbleiben.

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