Nenad Dimitrijević wird von Jonas Mattisseck (rechts) verteidigt
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Nenad Dimitrijević wird von Jonas Mattisseck (rechts) verteidigt
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Alba niedergekämpft: Bayern holt Meister-Matchball in Spiel drei

Alba niedergekämpft: Bayern holt Meister-Matchball in Spiel drei

Der FC Bayern Basketball und Alba Berlin liefern sich in Spiel drei des Play-off-Finales der BBL eine packende Partie. Beide Teams schenken sich nichts. Trotzdem haben die Münchner letztlich das bessere Ende für sich.

Über dieses Thema berichtet: BR24 am .

Die Basketballer des FC Bayern München haben sich den Heimvorteil in der Finalserie der BBL-Play-offs zurückgeholt. Gegen Alba Berlin feierte das Team von Trainer Svetislav Pesic ein 91:83 (25:24, 18:16, 18:20, 30:23) und kann nun schon am kommenden Freitag den Titel perfekt machen.

Bayern führt, Alba fightet

Die Partie war von Beginn an eng. Im ersten Viertel gelang es keiner der beiden Mannschaften sich nennenswert von der anderen abzusetzen. Dabei überzeugte vor allem Nenad Dimitrijević für die Bayern, der den Abschnitt mit neun Punkten und einer perfekten Wurfquote aus dem Feld beendete.

Erst in der Mitte des zweiten Viertels konnten die Münchner durch einen Acht-Punkte-Lauf mit 39:30 in Führung gehen, doch Alba kämpfte sich Stück für Stück zurück, sodass der Rückstand zur Pause erneut auf drei Zähler zusammengeschmolzen war.

Wood besorgt erste Berliner Führung der zweiten Hälfte

Nach der Pause blieb es bei dem Hin und Her der ersten beiden Abschnitte. Die Berliner waren giftig und bereiteten den Bayern immer wieder Probleme, was es Moses Wood ermöglichte, knapp zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels mit einem langen Zwei-Punkte-Wurf die erste Alba-Führung seit dem ersten Abschnitt zu besorgen.

Das finale Ausrufezeichen des Viertels gehörte allerdings dem früheren Berliner Niels Giffey, der durch einen krachenden Dunk quasi mit der Pausensirene wieder auf 61:60 für die Gäste stellte. Das Match wurde nun zunehmend emotionaler. Harte Fouls wechselten sich mit unnötigen Fehlern aber auch starken Treffern ab, wobei die Bayern aber die besseren Nerven zeigten und die Hausherren trotz der frenetischen Fans in der Max-Schmeling-Halle auf Distanz hielten.

Bayerns Dimitrijević bester Scorer der Partie

Bester Scorer der Partie Dimitrijević, der am Ende auf 19 Punkte und sieben Assists bei einer beeindruckenden Wurfquote von 61,5 Prozent aus dem Feld kam. Neben dem Nordmazedonier glänzte auch Vladimir Lucic für die Bayern, der 15 Zähler und sieben Rebounds erzielte. Für Berlin stach vor allem Jack Kayil hervor. Der Point Guard besorgte 17 Punkte seiner Mannschaft und steuerte zudem drei Rebounds und zwei Vorlagen bei.