Mario Pasalic bejubelt seinen Treffer gegen den BVB.
Mario Pasalic bejubelt seinen Treffer gegen den BVB.
Bild
Mario Pasalic bejubelt seinen Treffer gegen den BVB.
Bildrechte: picture alliance / Gonzales Photo/FCI | Gonzales Photo/FCI
Schlagwörter
Bildrechte: picture alliance / Gonzales Photo/FCI | Gonzales Photo/FCI
Audiobeitrag

Mario Pasalic bejubelt seinen Treffer gegen den BVB.

Aktualisiert am
Audiobeitrag
Erschien zuerst am
> Sport >

Champions League: FC Bayern trifft auf BVB-Bezwinger Bergamo

Champions League: FC Bayern trifft auf BVB-Bezwinger Bergamo

Der FC Bayern trifft im Achtelfinale der Champions League auf Atalanta Bergamo. Die Italiener hatten sich in der Zwischenrunde gegen Borussia Dortmund durchgesetzt und dort gezeigt, dass man sie nicht unterschätzen darf.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport im Radio am .

Der FC Bayern bekommt es im Achtelfinale der Champions League mit Atalanta Bergamo zu tun, das ergab die Auslosung am Freitag in Nyon. Bergamo steht derzeit auf Rang sieben der Serie A, doch der FC Bayern dürfte gewarnt sein: Am vergangenen Mittwoch holten die Italiener gegen Borussia Dortmund einen 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel auf und kegelten den BVB aus dem Wettbewerb. Das Hinspiel findet am 10. März in Bergamo statt, das Rückspiel in der Woche darauf, am 17. März.

Spitzenduelle im Viertelfinale: Real Madrid oder City?

Auch ein möglicher weiterer Turnierverlauf steht nun schon fest. In einem möglichen Viertelfinale würden die Münchner auf den Gewinner des Duells zwischen Manchester City und Real Madrid treffen. Im Halbfinale wäre dann ein Spiel gegen den FC Liverpool, Paris Saint-Germain, Galatasaray Istanbul oder den FC Chelsea möglich.

FC-Bayern-Gegner Atalanta - mehr als nur göttlicher Beistand

Doch so weit wird FC-Bayern-Trainer Vincent Kompany, der im wöchentlichen Rhythmus sein Mantra vorträgt, nur von Spiel zu Spiel zu denken, nicht vorausblicken. Schließlich erwartet sein Team mit Atalanta Bergamo einen durchaus gefährlichen Gegner – und das nicht nur, weil der Spitzname "La Dea", die Göttin, auf himmlischen Beistand schließen lässt.

Der Mann, der Atalanta im Duell mit den deutlichen Favoriten aus München Hoffnung gibt, ist Raffaele Palladino. Der 41-Jährige übernahm Atalanta im November. Das stolze Team aus der Lombardei hatte da an zwölf Spieltagen erst zwei Siege auf dem Konto und keine großen Hoffnungen auf ein Weiterkommen in der Champions League. Nur dreieinhalb Monate später ist die Gefühlswelt bei Bergamo eine andere: Ein triumphaler Einzug ins Champions-League-Achtelfinale, Platz sieben in der Serie A und ganze zehn Siege in Ligaspielen mehr auf dem Konto.

Stolperstein für Spitzenteams

Der junge Trainer zeigt immer wieder, dass er mit taktischen Kniffen seine Mannschaft hervorragend auf starke Gegner einstellen kann. Nicht nur der BVB bekam das zu spüren, auch Eintracht Frankfurt (3:0 für Bergamo), der FC Chelsea (2:1) sowie zuletzt Juventus Turin (3:0) und der SSC Neapel (2:1) bekamen das zu spüren.

Kolasinac & Co. - Wiedersehen mit bekannten Gesichtern

Das Fundament Palladinos bildet die Dreierkette in der Verteidigung, in der neben dem jungen Giorgio Scalvini und dem Schweden Isak Hien auch die bekannten Bundesliga-Gesichter Odilon Kossounou (ehemals Bayer Leverkusen) und der Ex-Schalker Sead Kolasinac oft zum Einsatz kommen. Herzstück des Mittelfelds ist der Brasilianer Éderson (27 Jahre), der sich auf dem ganzen Feld aufreibt und das Spiel lenkt. Im Sturm sind mit Gianluca Scamacca und Nikola Krstović zwei begabte und torgefährliche Zielspieler im Kader.

So gefährlich Atalanta auch sein mag, die Münchner werden trotzdem als große Favoriten in das Duell in der Königsklasse gehen. Und Warnungen von anderen Spitzenteams, dass man in Bergamo durchaus stolpern kann, sollte der FC Bayern mittlerweile genug erhalten haben.

Tabellenführung und Abstiegskampf, aktuelle Spielpaarungen, Ergebnisse und Liveticker, Torjägerlisten, Laufleistung- sowie Zweikampfstatistiken und noch viel mehr: Fußball im Ergebniscenter von BR24Sport.