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Erster Klopp-Kader: Wer schafft es aus Bayern ins DFB-Team?

Erster Klopp-Kader: Wer schafft es aus Bayern ins DFB-Team?

Jürgen Klopp nominiert am 17. September erstmals seinen DFB-Kader. Neben den etablierten FC-Bayern-Stars gibt es einige Kandidaten, die auf eine Überraschung hoffen dürfen. Wer hat gute Karten – und für wen bleibt der Traum vorerst unerfüllt?

Über dieses Thema berichtet: Sportschau am .

Wenn Jürgen Klopp am 17. September seinen ersten Kader als Bundestrainer bekanntgibt, wird vor allem eine Frage im Mittelpunkt stehen: Auf welche Spieler setzt er zum Neustart der Nationalmannschaft? Erwartet wird, dass nicht nur altgediente Leistungsträger berufen werden, sondern der neue Cheftrainer auch neue Impulse setzen möchte. Wer darf sich aus bayerischer Sicht Hoffnungen machen?

Chance für Außenseiter dank XXL-Kader

Überraschungen sind durchaus möglich. Klopp war in den vergangenen Wochen regelmäßig in den Bundesliga-Stadien unterwegs und wollte sich offenbar von möglichst vielen Kandidaten ein Bild machen. Nach Informationen der Sportschau soll der neue Bundestrainer am Donnerstag einen XXL-Kader präsentieren. Zwar darf er für die einzelnen vier Nations-League-Partien jeweils nur 20 Feldspieler und drei Torhüter nominieren, zwischen den Spielen darf er aber wechseln, wie er will.

Davon könnten besonders junge Spieler und Außenseiter profitieren. Klopp hatte bereits angekündigt, die Belastung seiner Profis im Blick behalten zu wollen. Rotation dürfte deshalb eine wichtige Rolle spielen.

FC-Bayern-Block mit vielen Kandidaten

Beim FC Bayern gibt es einige Spieler, die kaum um ihre Nominierung bangen müssen. DFB-Kapitän Joshua Kimmich dürfte auch unter Klopp eine Schlüsselrolle einnehmen. Gleiches gilt für Jamal Musiala, der trotz seines Doppel-Kollapses weiter zu den absoluten Schlüsselspielern im DFB-Team zählt. Angesichts des vollgepackten Programms dürfte Klopp beim Bayern-Star jedoch auf eine behutsame Belastungssteuerung setzen.

Auch Jonathan Tah gehört zu den aussichtsreichsten Kandidaten. Der Innenverteidiger zählt seit Jahren zu den konstantesten deutschen Abwehrspielern. Gute Karten besitzt zudem Aleksandar Pavlovic, der sich zuletzt im DFB-Kreis etabliert hat.

Spannend wird es bei Tom Bischof. Der U21-Nationalspieler, der unter Klopp-Vorgänger Julian Nagelsmann bereits ein Länderspiel absolvierte, gilt als eines der größten deutschen Mittelfeldtalente und könnte von Klopps Wunsch profitieren, möglichst viele Kandidaten kennenzulernen.

Karl könnte profitieren – Gnabry muss warten

Auch Lennart Karl könnte vom möglichen XXL-Kader profitieren. Der Offensivspieler überzeugte in der WM-Vorbereitung mit Kreativität und Unbekümmertheit und kam nach seiner Verletzungspause zuletzt beim FC Bayern wieder zum Einsatz. Für eine feste Rolle im DFB-Team dürfte es noch zu früh sein, eine Überraschungsnominierung ist aber denkbar.

Serge Gnabry muss dagegen weiter auf sein Comeback im Nationaltrikot warten. Nach seiner schweren Oberschenkelverletzung arbeitet sich der Flügelspieler erst langsam zurück.

Offene Torwartfrage hilft Urbig und Dahmen

Die offene Torwartfrage könnte Jonas Urbig und Finn Dahmen die Tür zum ersten Klopp-Kader öffnen. Als aktuelle Nummer eins gelten beide derzeit jedoch nicht als erste Wahl. Perspektivisch zählen sie aber zum Kandidatenkreis. Während Urbig beim FC Bayern noch auf regelmäßige Einsatzzeiten wartet, empfahl sich Dahmen in Augsburg zuletzt mit konstant starken Leistungen für eine Nominierung.

Weitere FCA-Spieler eher Außenseiter

Abgesehen von Dahmen sind die Chancen der Augsburger begrenzt. Offensivspieler Anton Kade, der gegen Schalke vor den Augen des Bundestrainers geglänzt hatte, fällt verletzt aus. Arijon Ibrahimovic und Kevin Behrens gehören eher zum erweiterten Kandidatenkreis.

Beim 1. FC Nürnberg ruhen die Hoffnungen auf Youngster Piet Scobel. Die Konkurrenz auf seiner Position ist allerdings groß, zudem hat Klopp bislang noch kein FCN-Spiel live verfolgt. Eine Berufung wäre daher eine riesige Überraschung.

Gebürtige Bayern im Fokus

Neben Profis bayerischer Vereine könnten auch in Bayern geborene Spieler eine Rolle spielen. Angelo Stiller und David Raum dürften gute Karten haben. Auch Karim Adeyemi und Jamie Leweling sind aufgrund ihrer Dynamik interessante Optionen.

Spannend ist zudem Finn Jeltsch. Der in Neuendettelsau geborene Innenverteidiger gilt als großes Talent und könnte zumindest als Perspektivspieler in Klopps Blickfeld rücken.

Nations League: Klopps Debüt in Amsterdam

Sein erstes Spiel als Bundestrainer bestreitet Klopp am 24. September gegen die Niederlande in Amsterdam. Danach folgen die Heimspiele gegen Griechenland in Augsburg (27. September) und Serbien in München (1. Oktober). Den Abschluss bildet das Rückspiel gegen Griechenland am 4. Oktober in Thessaloniki.

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