Das Buchstaben-Logo vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit, IAB, steht auf einer Glasscheibe in den Büros der Behörde.
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Eine IAB-Studie zeigt: Durch eine kürzere Bezugsdauer von ALG für Ältere könnte die Bundesagentur für Arbeit Milliarden einsparen.
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Eine IAB-Studie zeigt: Durch eine kürzere Bezugsdauer von ALG für Ältere könnte die Bundesagentur für Arbeit Milliarden einsparen.

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Arbeitslosengeld für Ältere: Wäre Sparen möglich – und sinnvoll?

Arbeitslosengeld für Ältere: Wäre Sparen möglich – und sinnvoll?

Einen Milliardenbetrag einsparen könnte die Bundesagentur für Arbeit, wenn ältere Arbeitslose kürzer Arbeitslosengeld bekämen. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das Institut ist dennoch skeptisch.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Die Bundesagentur für Arbeit könnte einen Milliardenbetrag einsparen, wenn der Gesetzgeber die Bezugsdauer des Arbeitslosengelds für ältere Arbeitslose begrenzen würde. Zu diesem Schluss kommt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer heute veröffentlichten Studie.

Arbeitslosengeld für Ältere anpassen? Einsparungen möglich

Die maximale Bezugsdauer für das Arbeitslosengeld beträgt derzeit im Normalfall zwölf Monate. Ältere Arbeitslose ab 50 Jahren können aber länger Arbeitslosengeld erhalten. Die maximale Bezugsdauer steigt stufenweise bis auf 24 Monate ab einem Alter von 58 Jahren. Würde man die Bezugsdauer für alle Arbeitslosen auf 12 Monate begrenzen, so hätte sich beispielsweise im Jahr 2022 eine Einsparung von etwa 2,4 Milliarden Euro ergeben, so das IAB.

Weitere Einsparungen ergäben sich möglicherweise, weil die kürzere Bezugsdauer zusätzliche Anreize schaffen könnte, schnell wieder eine Arbeit aufzunehmen. Allerdings müsse es dafür passende, offene Stellen geben, schränken die Forschenden ein.

Trotz möglicher Einsparungen: IAB skeptisch

Die Bundesagentur für Arbeit rechnet für 2026 mit einem Defizit von rund zehn Milliarden Euro. Vor diesem Hintergrund werden aktuell verschiedene Einspar- und Finanzierungsvorschläge diskutiert.

Trotz der möglichen Einsparungen durch Einschränkungen beim Arbeitslosengeld zeigt sich das IAB aber skeptisch: Zwar werde der Haushalt der Bundesagentur entlastet. Dafür aber könnten unter anderem die Kosten für die Grundsicherung steigen, außerdem ältere Langzeitarbeitslose ihre Konsumausgaben einschränken. Daher gebe es "gute Gründe dafür, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten längere maximale Bezugsdauern des Arbeitslosengeldes als in Boomphasen zu haben", erklärt IAB-Forscher Simon Tränkle.

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