Es ist das Thema, das München – und vor allem Giesing – bewegt: Bleibt der TSV 1860 München der 3. Liga erhalten oder muss der Traditionsverein wie bereits vor neun Jahren aufgrund von finanziellen Problemen in die Regionalliga Bayern absteigen?
Nachdem Klubinvestor Hasan Ismaik am 21. Mai kurzfristig bestehende Darlehensverträge, welche ein Defizit von 2,7 Millionen Euro abgedeckt hätten, aufgekündigt hatte, schrillten bei den Löwen die Alarmglocken. Bis Mittwoch um 17.00 Uhr müssen die Münchner beim Deutschen Fußball-Bund ihre Liquidität nachgewiesen haben, sonst wäre der Gang in die Regionalliga unausweichlich.
Ismaiks Antwort auf BR24Sport-Frage: "3"
Am Mittwochvormittag ergab sich für die Anhänger des TSV ein großer Hoffnungsschimmer. Auf Nachfrage von BR24 Sport, ob 1860 München in der kommenden Saison in der 3. Liga oder Regionalliga spielen wird, antwortete Ismaik mit einer einfachen "3".
Ein Fingerzeig in Richtung Klassenerhalt, zumal sich der jordanische Geschäftsmann derselben Art der Kommunikation bedient wie beim Zwangsabstieg vor neun Jahren. Damals hatte Ismaik der Süddeutschen Zeitung mit einer "4" via WhatsApp das Schicksal der Löwen der Öffentlichkeit mitgeteilt.
Trotz der Tatsache, dass die Textnachricht vom 48-Jährigen selbst stammt, ist diese mit Vorsicht zu genießen. Noch müssen Investor und Klub die bis hierhin entstandenen bürokratischen Hürden überwinden und dem DFB die Liquidität nachweisen. Bekanntlich hält der Verband an seinen Fristen fest - für die Löwen tickt also trotz der sich andeutenden Wende die Uhr.
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