Max Eberl und Uli Hoeneß
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Hoeneß-Botschaft vom Tegernsee: FC Bayern plant mit Eberl

Hoeneß-Botschaft vom Tegernsee: FC Bayern plant mit Eberl

Um Max Eberl gab es in den vergangenen Monaten immer wieder Diskussionen. Nun hat Uli Hoeneß ein deutliches Signal gesendet. Der Ehrenpräsident sieht die Chancen auf einen langfristigen Verbleib des Sportvorstands beim FC Bayern bei "100 Prozent".

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30 Grad, viele Tore und der erwartete Klassenunterschied: Das 15:0 des FC Bayern gegen den FC Rottach-Egern dürfte sportlich schnell wieder vergessen sein. Am Rand des letzten Testspiels vor der Asien-Reise setzte Uli Hoeneß allerdings eine Botschaft ab, die über den Nachmittag am Tegernsee hinaus Bedeutung haben könnte.

Warum äußert sich Hoeneß so deutlich?

Angesprochen auf die Zukunft von Sportvorstand Max Eberl ließ der Ehrenpräsident keinen Interpretationsspielraum. Die Chancen, dass Eberl über seinen bis 2027 laufenden Vertrag hinaus beim FC Bayern arbeiten werde, bezifferte Hoeneß "im Moment auf 100 Prozent".

Solche Aussagen sind beim Rekordmeister selten. Noch seltener kommen sie von Hoeneß, dessen Worte beim FC Bayern traditionell besonderes Gewicht haben. Wer beim deutschen Fußball-Rekordmeister Rückendeckung sucht, bekommt sie kaum deutlicher.

Von 60:40 auf 100 Prozent

Im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit standen zuletzt häufig Transferfragen. Am Tegernsee nutzte Hoeneß die Gelegenheit nun für ein anderes Signal: Vertrauen in den Mann, der die sportliche Zukunft des Vereins mitgestalten soll.

Dabei beließ es der 74-Jährige nicht bei einem allgemeinen Bekenntnis. Noch vor wenigen Wochen hatte Hoeneß Eberls Zukunft beim FC Bayern mit "60:40" bewertet, nun spricht er von "im Moment 100 Prozent".

Die damaligen Aussagen sieht Hoeneß inzwischen selbst kritisch. Am Tegernsee räumte er ein, dass er sich über seine Wortwahl geärgert habe und Eberl vor dem Pokalfinale "nicht gut behandelt" worden sei. Nach eigenen Angaben entschuldigte er sich dafür beim Sportvorstand.

Hoeneß stellt sich hinter Eberl

Zuvor hatte Hoeneß bereits deutlich gemacht, dass er die Kritik Eberls an FIFA-Präsident Gianni Infantino nachvollziehen könne. "Ich habe mitgekriegt, dass er es sehr stark kritisiert hat. Und damit kann ich gut leben", sagte der Ehrenpräsident. Kurz darauf folgte die noch deutlichere Aussage zur Zukunft des Sportvorstands.

Während rund um den FC Bayern häufig über Transfers, Verträge und mögliche Veränderungen diskutiert wird, vermittelte Hoeneß diesmal vor allem eines: Kontinuität. Eigentlich sollte am Tegernsee der Abschluss eines erfolgreichen Trainingslagers im Mittelpunkt stehen. Doch Hoeneß nutzte die Bühne für eine bemerkenswerte Personalbotschaft.

Ob daraus irgendwann tatsächlich eine Vertragsverlängerung über 2027 hinaus wird, bleibt offen. Die Haltung des Ehrenpräsidenten ist dagegen eindeutig. Wer wissen wollte, wie Hoeneß die Zukunft von Max Eberl beim FC Bayern sieht, bekam am Tegernsee eine klare Antwort.

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