Alper Kayabunar und der TSV 1860 München starten in die Mission Regionalliga
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Alper Kayabunar und der TSV 1860 München starten in die Mission Regionalliga

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1860 startet seine Mission: Bissige Löwen ohne Fesseln

1860 startet seine Mission: Bissige Löwen ohne Fesseln

Der TSV 1860 München startet am Samstag gegen den 1. FC Schweinfurt 05 in die Regionalliga-Saison 2026/27. Trainer Alper Kayabunar sieht die Löwen, welche nach dem Drama rund um den Zwangsabstieg endlich sportlich überzeugen wollen, dafür gewappnet.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Was wie die Verabschiedung einer Europapokal-Mannschaft wirkte, war die Einstimmung auf den Neubeginn. Hunderte Fans zogen am Mittwoch zum Wettersteinplatz und sorgten für Aufbruchsstimmung. Auch beim letzten öffentlichen Training vor dem Saisonauftakt beim 1. FC Schweinfurt 05 wurden die Löwen lautstark unterstützt.

Präsident Mang: "Der Löwe zeigt seine Zähne"

"Der Löwe zeigt seine Zähne und befreit sich von seinen Fesseln", fasste Vereinspräsident Gernot Mang im Interview mit BR24Sport diese einzigartige Dynamik zusammen: "Das ist auch ein Symbol für die Kraft, die mittlerweile entstanden ist." Nachdem sich der Verein zuletzt vor allem mit organisatorischen Herausforderungen beschäftigen musste, richtet sich der Fokus nun wieder auf den Fußball.

Kayabunar über die neue Mission in der Regionalliga

"Ich freue mich natürlich extrem in die Regionalliga zu starten. Wir haben eine lange Vorbereitungsphase hinter uns mit vielen großen Aufgaben, die wir gemeistert haben", ordnete 1860-Trainer Alper Kayabunar ein: "Deswegen freuen wir uns darüber, dass es endlich um Punkte geht."

Junge Löwen, erfahrene Führung: 1860-Kader im Umbruch

Die Mission Regionalliga geht 1860 mit vielen neuen Spielern an. "Ich glaube schon, dass Qualität dazugekommen ist. Jetzt gilt es, die Spieler schnell zu integrieren", sagte Kayabunar. Weil einige Neuzugänge spät kamen, setzt der Trainer zusätzlich auf Videoanalysen, um Abläufe schneller einzustudieren.

Coach Kayabunar erwartet "Druck auf die Kette"

Im Hans-Sachs-Stadion zu Schweinfurt erwartet den TSV 1860 München gewiss eine knackigere Herausforderung als in den vergangenen Wochen. "Es wird bestimmt anders sein als in der Vorbereitung", blickte Kayabunar auf die Kräftemessen der Löwen mit unterklassigen Vereinen - etwa in Runde eins des Toto-Pokals gegen die SV Eintracht Berglern (5:0) - zurück. "Wir werden mehr Druck auf die Kette bekommen und brauchen sicherlich andere Lösungen als in den Testspielen."

Im Video: Alper Kayabunar im Interview

Alper Kayabunar
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Alper Kayabunar

Am Samstag wird vor allem die Harmonie unter den neuformierten Löwen auf die Probe gestellt. Kayabunar hat dahingehend keine Bedenken. "Die älteren und erfahrenen Spieler greifen den jüngeren Spielern unter die Arme und helfen ihnen", sagte er. "Aber die Jungen haben auch richtig Bock und haben richtig angeschoben. Das ist eine gute Mischung."

1860 München präsentiert neues Heimtrikot

Verstärkt wird die Botschaft des Neustarts bei 1860 durch das neue Heimtrikot, das die Münchner in den ersten Pflichtspielen der Saison tragen werden - also auch in Schweinfurt. Mit dem traditionsreichen Wappen der Fußballabteilung auf der Brust und den Vereinsfarben Weiß und Blau feiert der Klub "ein historisches Symbol" in seiner Geschichte.

Schweinfurt nach 1:5-Schock: Anderes Gesicht erwartet

Während 1860 München aufgrund der ungeraden Anzahl an Teilnehmern in der Regionalliga Bayern am 1. Spieltag ausgesetzt hat, startete Schweinfurt bereits in den Ligabetrieb - und kassierte bei seinem eigenen Neuanfang auf Anhieb einen Nackenschlag. Beim TSV Aubstadt 05 ging der Drittliga-Absteiger in der vergangenen Woche mit 1:5 unter, die Wunden der vergangenen Saison wurden aufgerissen.

Im Video: Die Highlights des Spiels Aubstadt - Schweinfurt

Aubstadt feiert, Schweinfurt am Boden
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Aubstadt feiert, Schweinfurt am Boden

Bilanz 1860 vs. Schweinfurt: Löwen mit Vorteil im Duell

Von den Eindrücken dieser Partie will sich Kayabunar aber nicht fehlleiten lassen, immerhin muss sich bei den "Schnüdeln" nach 18 Abgängen erst ein neuer Gemeinschaftsgeist bilden. "Schweinfurt hat auch eine ganz neue Truppe. Sie hatten auch gute Phasen im Spiel und werden bestimmt auch das ein oder andere Detail anpassen", wies der 1860-Coach auf eine mögliche Steigerung bei den Unterfranken hin: "Am Samstag sehen wir ein ganz anderes Spiel als in Aubstadt."

In 50 Spielen standen sich 1860 und Schweinfurt bereits gegenüber, im direkten Vergleich haben die Löwen mit 23 Siegen bei neun Unentschieden und 18 Niederlagen die Nase vorn. Die vergangenen sieben Partien blieben die Münchner gegen Schweinfurt sogar ungeschlagen. Der letzte Sieg der Schnüdel datiert auf den 4. November 1989. Doch die Vergangenheit - so viel ist nach den zurückliegenden Wochen klar - tangiert bei beiden Vereinen zurzeit niemanden. Sowohl in München als auch in Schweinfurt liegt der Fokus auf dem Neustart.

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