Spielszene Eintracht Frankfurt - 1. FC Nürnberg
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Clubfrauen unter Wert geschlagen - Klassenerhalt vertagt

Clubfrauen unter Wert geschlagen - Klassenerhalt vertagt

Das Zittern geht weiter für die Frauen des 1. FC Nürnberg: Durch das unglückliche 1:4 (1:2) bei Eintracht Frankfurt sind sie damit auch zwei Spieltage vor Saisonende noch nicht gerettet. Dabei wäre zumindest ein Unentschieden möglich gewesen.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport im Radio am .

Die Frauen des 1. FC Nürnberg haben ihr "Abstiegsendspiel". Durch die 1:4-Niederlage bei Eintracht Frankfurt kommt es am kommenden Freitag (08.05.) gegen die SGS Essen zur vielleicht vorentscheidenden Partie im Kampf um den Klassenerhalt. Mit einem Sieg oder einem Remis wären die Clubfrauen gerettet, bei einer Niederlage fiele die endgültige Entscheidung erst am letzten Spieltag.

In Frankfurt verpassten es die Nürnbergerinnen, den Sack schon einen Spieltag früher zuzumachen. In der ersten Halbzeit noch klar unterlegen, vergab der FCN nach dem Wechsel gleich mehrere hochkarätige Torchancen, um wenigstens einen, vielleicht sogar drei Punkte beim Tabellendritten zu entführen.

Nationalspielerin Nicole Anyomi trifft doppelt für Frankfurt

Nürnberg geriet beim Favoriten, den man im Hinspiel noch völlig überraschen 5:3 geschlagen hatte, früh in Rückstand. Nationalspielerin Nicole Anyomi wurde im Sechzehner herrlich freigespielt und ließ Lourdes Romero im Kasten des FCN keine Chance (10.).

Auch danach bestimmten die Gastgeberinnen das Spiel. Von Nürnberg kam so gut wie nichts - bis zur 25. Minute. Da tankte sich Emöke Pápai an der Strafraumgrenze durch, ließ gleich drei Frankfurterinnen alt aussehen und spitzelte die Kugel schließlich unter arger Bedrängnis noch ins Zentrum zu Meret Günster. Die schloss direkt ab und traf zum 1:1.

Chancenwucher nach der Pause - Drei Hochkaräter nicht drin

Allerdings kam die SGE in Person von Anyomi wieder zurück. Ihr 2:1 in der 39. Minute war gleichzeitig der Halbzeitstand. Die Führung für die Frankfurterinnen hätte aufgrund zweier Alu-Treffer auch durchaus noch höher ausfallen können.

Nach dem Wechsel bot sich dann aber ein anderes Bild: Plötzlich übernahmen die Clubfrauen die Initiative und erspielten sich Chance um Chance. Doch erst verpasste Nastassja Lein das 2:2, als sie zwei Verteidigerinnen mit einem kleinen Haken aussteigen ließ, den Ball dann aber aus zehn Metern verzog (63.). Dann waren es erst Leia Varley (69.), die die Kugel aus kurzer Entfernung nicht im Gehäuse unterbrachte und später noch die starke Pápai, die an SGE-Torhüterin Lina Altenburg scheiterte (80.).

Risiko wird nicht belohnt

Als Nürnberg alles nach vorne warf, schlugen die Hessinnen kurz vor dem Ende durch Laura Freigang (89.) und Hayley Raso (90.+4) noch zweimal zu. Endstand 4:1 - ein Ergebnis, das klar zu hoch ausfiel, den Clubfrauen aber Mut macht für ihr "Abstiegsendspiel" am Freitag.

Nastassja Lein vom 1. FC Nürnberg
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Nastassja Lein vom 1. FC Nürnberg

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