Julian Justvan jubelt
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Bye Bye Sieglosserie: Nürnberg gewinnt umkämpftes Spiel in Kiel

Bye Bye Sieglosserie: Nürnberg gewinnt umkämpftes Spiel in Kiel

In der 2. Bundesliga konnte der 1. FC Nürnberg mit 3:2 gegen Holstein Kiel gewinnen. Julian Justvan brachte den FCN mit zwei Toren in Front, doch engagierte Kieler machten es auch dank einer rekordverdächtigen Nachspielzeit spannend.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Mit nur einem Sieg aus den vergangenen sieben Spielen und vier Punkten Abstand zum Relegationsrang reiste der 1. FC Nürnberg mit einer klaren Mission zum schwächsten Team der Rückrunde. Holstein Kiel und der Club lieferten sich ein packendes Duell. Zunächst traf Julian Justvan doppelt, dann sorgten Adrián Kaprálik und Kasper Davidsen für den 2:2-Halbzeitstand. Am Ende konnte der Club dank Mohamed Ali Zoma und einer beherzten Defensivleistung jubeln.

Justvan trifft doppelt

Die Gastgeber starteten zielstrebiger in die Partie, während der Club eher nervös auftrat. In der 10. Minute verstolperte Nürnbergs Sechser Adam Markhiev den Ball in die Füße von Adrián Kaprálik. Der KSV-Angreifer kam zehn Meter vor dem Tor frei zum Abschluss, schloss aber zu zentral ab, sodass Jan Reichert parieren konnte.

Vier Minuten später ließen die Störche Mohamed Ali Zoma auf der rechten Seite unbedrängt durchmarschieren. Nürnbergs Top-Stürmer spielte zehn Meter von der Grundlinie flach zum freistehenden Julian Justvan, der zum überraschenden 1:0 verwandelte.

Im Anschluss setzten die Nürnberger die Kieler Hintermannschaft zusehends mit schönem Fußball unter Druck. In der 22. Minute trieb Rafael Lubach mit Tempo den Angriff an, spielte flach in die Mitte, wo wieder Justvan lauerte und aus acht Metern das 2:0 erzielte.

Kiel kämpft sich ran

Kaum hatte sich der FCN nach einer knappen halben Stunde etwas zurückgezogen, kam der KSV zum Zug. Mit etwas Platz flankte Jonas Therkelsen vors Tor, wo sich Alexander Bernhardsson stark im Kopfballduell durchsetzte und Adrián Kaprálik im Fünfmeterraum nur noch den Fuß hinhalten musste.

Im Anschluss entwickelte sich eine umkämpfte Partie mit vielen Unterbrechungen. Dementsprechend viel Nachspielzeit gab Schiedsrichter Robert Kampka. Bei 45.+8 flankte Bernhardsson in die Mitte, auf der Höhe des zweiten Pfostens lief Kasper Davidsen ein und köpfte ins untere rechte Eck. Die Abseitsüberprüfung dauerte bis 45. +11, sodass die erste Halbzeit auf über 58 Minuten Spielzeit kam.

Kiel besser, FCN trifft

Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte klar den Kielern. Sobald Nürnberg mal zum Zug kam, eroberten sich die bissigen Gastgeber den Ball zurück. Und so wie in Hälfte eins fiel wieder ein Tor für den FCN aus dem Nichts. Nach einem engagierten Lauf legte Finn Becker für Zoma auf, der ungestört aus elf Metern zum 2:3 traf.

Holstein Kiel blieb dran, doch am Ende fehlte den Norddeutschen auch etwas das Spielglück, und auch die Nürnberger zeigten sich geschlossen und diszipliniert, um die knappe Führung über die Zeit zu bringen.

Die offensiv schwachen Kieler bleiben auf einem direkten Abstiegsrang, während Nürnberg seine Sieglosserie überwinden konnte.

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