Die SpVgg Greuther Fürth hat in der 2. Bundesliga einen Überraschungssieg gegen den Tabellendritten SV 07 Elversberg eingefahren. Am Freitagabend schlugen die Mittelfranken die Saarländer unerwartet mit 2:0 (1:0). Durch den Dreier springt Fürth zumindest vorübergehend vom Relegationsplatz auf Rang zwölf und bekommt im Abstiegskampf neue Hoffnung.
Doppelte Schrecksekunde zu Beginn für Fürth
Das Spiel begann mit einer doppelten Schrecksekunde für die Hausherren. Zuerst musste Torwart Silas Prüfrock einen gefährlichen Abschluss von David Mokwa entschärfen (5.), dann prallten in der 10. Minute Fürths Paul Will und Elversbergs Amara Conde bei einem Luftzweikampf mit Köpfen zusammen. Will trug eine Platzwunde davon und konnte erst nach einer minutenlangen Behandlungspause weitermachen.
Generell behielten die Gäste mehr Spielanteile. Fürth entfaltete entweder über Konter oder Standards Torgefahr, wie etwa in der 23. Minute, als Wills Freistoßflanke den Kopf von Philipp Ziereis fand, der Nicolas Kristof zu einer sehenswerten, aber unnötigen Parade zwang, weil Schiedsrichter Felix Prigan auf Abseits entschied.
Hrgota trifft wunderschön aus der Distanz
Insgesamt blieben beide Mannschaften aber lange zu ungefährlich, bis sich Kleeblatt-Kapitän Branimir Hrgota in der 42. Minute aus der Distanz ein Herz fasste und die Kugel nach einem hohen Ballgewinn aus 23 Metern perfekt zum 1:0 ins rechte Eck knallte. Mit der Führung für Fürth ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel übernahm Elversberg wieder die Kontrolle und kam auch immer wieder zu Chancen, brachte diese aber nicht im Tor unter. So setzte zum Beispiel Immanuel Pherai seinen Schuss freistehend vor Prüfrock am langen Eck vorbei.
Elversberg vergibt Elfmeter kläglich
Selbst ein Strafstoß nach einem Blackout des Fürther Keepers brachte nicht den Ausgleich, weil Lukas Petkov vom Punkt die Nerven versagten und der 25-Jährige den Ball weit über die Latte schoss.
In der Schlussphase verlegte Fürth sich auf das Verteidigen der knappen Führung, während Elversberg auf das 1:1 drängte. Die Bemühungen des Aufstiegsaspiranten brachten jedoch keinen Ertrag mehr ein. Vielmehr gelang Fürth sogar noch das 2:0, weil Youngster Lukas Reich nach einer schönen Einzelleistung traf (90.+6), sodass Fürth auch im vierten Spiel in Serie ohne Niederlage blieb.
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