Endlich ist der Auftakt-Fluch gebrochen! Der 1. FC Nürnberg ist mit einem 3:0-Sieg gegen Dynamo Dresden erfolgreich in die neue Saison gestartet. Überragender Mann auf dem Platz: Mohamed Ali Zoma. Der 22-Jährige war mit seinen drei Treffer der Spieler des Tages und stellte eindrucksvoll unter Beweis, warum er auf dem Transfermarkt so begehrt ist.
Dabei hatte Nürnberg in der jüngeren Vergangenheit mit dem ersten Spieltag alles andere als gute Erfahrungen gemacht. In der vergangenen Saison mussten die Franken sogar bis zum 6. Spieltag auf den ersten Sieg warten. Diesmal sollte es anders kommen.
Zoma schlägt früh zu
In einer temporeichen und über weite Strecken ausgeglichenen Anfangsphase begegneten sich beide Mannschaften zunächst auf Augenhöhe. Die erste nennenswerte Gelegenheit nutzten die Franken jedoch eiskalt: Nach Zuspiel von Becker hatte Mohamed Ali Zoma freie Bahn im Strafraum und vollendete in der 9. Minute zur Führung.
Nürnbergs neue Defensive funktioniert
Dresden reagierte mit druckvollen Angriffen und setzte die Nürnberger Defensive anschließend unter Druck. Trainer Miroslav Klose setzte im neuen Innenverteidigerzentrum auf zwei Neuzugänge: Fynn Otto, der aus Verl kam, und Alexios Kalogeropoulos von Olympiakos Piräus.
Mehr als einen aussichtsreichen Abschluss von Jakob Lemmer brachte das Powerplay zunächst jedoch nicht ein – Jan Reichert war zur Stelle und parierte (12.). Danach verbuchten die Sachsen leichte Feldvorteile, fanden gegen die kompakt stehende Defensive der Klose-Elf allerdings kaum Lücken für weitere gefährliche Strafraumszenen.
Zoma zum Zweiten ...
Kurz vor der Pause drehte Nürnberg noch einmal auf. In der 44. Minute verfehlte Zoma mit einem Distanzschuss das Tor nur knapp. Kurz darauf schlug der FCN aber erneut zu: Nach einem Lattentreffer von Tim Janisch reagierte Zoma am schnellsten und staubte in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 2:0 ab (45.+3).
... und Zoma zum Dritten
Nach dem Seitenwechsel blieb Dresden bemüht, doch Nürnberg verteidigte den Vorsprung konzentriert. Die Gastgeber fanden weiterhin nur selten einen Weg durch die kompakte FCN-Abwehr. In der 74. Minute gab es nach einem Foul Elfmeter für den Club. Zoma legte sich den Ball zurecht, scheiterte aber zunächst am Dresdner Keeper, doch der Nachschuss war dann drin - Dreierpack für Zoma.
Der Italiener hat zum Auftakt schon einmal ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Der 22-Jährige gehörte nicht nur wegen seiner drei Tore zu den auffälligsten Spielern der Partie und bewies eindrucksvoll, warum er auf dem Transfermarkt so begehrt ist. In der Vorsaison gelangen ihm 14 Treffer. Sein Marktwert liegt bei acht Millionen Euro. Das Transferfenster schließt am 1. September.
Beim so wichtigen Traditionsduell - dem 277. Frankenderby - gegen die SpVgg Greuther Fürth am kommenden Samstag wird Zoma aller Voraussicht nach noch das Trikot des 1. FC Nürnberg tragen.
Im Video: Interviews nach 1. FC Nürnberg gegen Dynamo Dresden
Mohamed Ali Zoma
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