Torhüter Maximilian Weisbäcker ist enttäuscht | Archivbild vom 31.01.2026
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Torhüter Maximilian Weisbäcker ist enttäuscht | Archivbild vom 31.01.2026
Bildrechte: picture alliance / Pressefoto Evans | Ryan Evans
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Torhüter Maximilian Weisbäcker ist enttäuscht | Archivbild vom 31.01.2026

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Später Doppelschlag in Wiesbaden: Schweinfurt erneut sieglos

Später Doppelschlag in Wiesbaden: Schweinfurt erneut sieglos

Schweinfurt ist weiterhin auf Abstiegskurs. Zu Gast beim SV Wehen Wiesbaden zeigten die Schnüdel zunächst eine gute Defensivarbeit. Die Last-Minute-Treffer von Flotho (88.) und Ati Allah (90.) drängen die Unterfranken nun weiter Richtung Abstieg.

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Am 23. Spieltag der 3. Liga reiste der 1. FC Schweinfurt 05 zum SV Wehen Wiesbaden. Als abgeschlagenes Tabellenschlusslicht und mit 14 Punkten Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze hatten die Schnüdel nichts mehr zu verlieren.

Trotzdem fokussierten sich die Gäste gegen starke Wiesbadener auf die Defensivarbeit. Auf eine recht ereignislose erste Hälfte mit wenig Chancen folgte eine noch ereignislosere zweite Hälfte mit einem fulminanten Ende. In den letzten Minuten entschieden die Gastgeber durch die Treffer von Moritz Flotho (88.) und Ibrahim Ati Allah (90.) die Partie für sich.

Die Gäste aus Schweinfurt sind in der Tabelle bereits weit abgeschlagen. 14 Zähler trennten sie vor der Partie von den Nichtabstiegsplätzen. Aus den letzten fünf Spielen konnten sie nur drei Punkte mitnehmen. Mit Wehen Wiesbaden stand ihnen auch ein starker Gegner gegenüber. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden war der Gastgeber ins neue Jahr gestartet.

Kompakte Defensive zahlt sich aus

Trotzdem, die Schnüdel hatten eigentlich nichts mehr zu verlieren und konnten befreit aufspielen. Im ersten Durchgang ließen sie sich dauerhaft tief in die eigene Hälfte zurückfallen, erbrachten vorrangig Defensivarbeit. Wiesbaden hatte durchgehend die Kontrolle über das Spiel, an Großchancen mangelte es aber noch, denn durch die kompakt stehende Defensive der Gäste zu kommen, gestaltete sich als nicht leicht.

Somit ging es ohne Tore und nach wenigen Chancen in die Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang konnte sich Schweinfurt dann mal eine gute Möglichkeit erarbeiten (54.). Winners Osawe kam im Sechzehner aus kurzer Distanz zum Abschluss, zu zentral platziert konnte Torhüter Noah Brdar parieren.

Später Nackenschlag für Schweinfurt

So wie in allen anderen zeitgleichen Drittligapartien (außer in Osnabrück), fielen auch hier keine Tore. Die Gastgeber konnten kaum noch nach vorne durchdringen, Kreativität und Ideen blieben auf beiden Seiten aus. Dann passierte es doch noch: Der eingewechselte Greilinger flankte von links nahe der Eckfahne scharf auf den ersten Pfosten, wo der ebenfalls eingewechselte Flotho am kurzen Pfosten den Fuß reinhielt und zur viel umjubelten Führung traf (88.).

Kurze Zeit später flankte Flotho butterweich vom linken Sechzehner-Eck auf den zweiten Pfosten, wo sich der erst 18-jährige Adi Allah im richtigen Moment löste und aus dem Fünfmeterraum aus kurzer Distanz zur Entscheidung einnetzte (90.).

Innerhalb von zwei Minuten entschied Wiesbaden die Partie gegen Schweinfurt. Für die Schnüdel erneut ein frustrierendes Ergebnis, der Abstieg ist kaum noch zu verhindern.

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