Schweinfurter jubeln über den Führungstreffer.
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Schnüdel nutzen Fehler aus: Punktgewinn gegen TSG Hoffenheim

Schnüdel nutzen Fehler aus: Punktgewinn gegen TSG Hoffenheim

Nachdem der Abstieg am vergangenen Spieltag schon besiegelt war, spielte der 1. FC Schweinfurt 05 am 33. Spieltag der 3. Liga befreit auf. Zu Gast bei der TSG 1899 Hoffenheim II konnten sich die Schnüdel einen Punkt sichern.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Am 33. Spieltag der 3. Liga war der 1. FC Schweinfurt 05 zu Gast bei der TSG Hoffenheim II. Obwohl die Gastgeber die Partie von Anfang an dominierten, gingen die Schnüdel durch Sebastian Müllers Abstauber nach einem Fehler von TSG-Keeper Lukas Petersson in Führung (27.). Im weiteren Verlauf präsentierten sich die Schnüdel stark und machten kaum individuelle Fehler. Doch nach einem Foul von Luka Trslic im eigenen Sechzehner glichen die Gastgeber dank Deniz Zeitler (58.) aus.

Nach der 1:3-Niederlage gegen Rot-Weiss Essen am vergangenen Spieltag war der Abstieg des 1. FC Schweinfurt 05 rechnerisch sicher. Dementsprechend hatten die Schnüdel nichts mehr zu verlieren und konnten gegen die TSG Hoffenheim II frei aufspielen. Das gegnerische Heimteam hatte sich mit zehn Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge ein angenehmes Polster aufgebaut.

Geschenkte Schnüdel-Führung durch Müller

Im Hinspiel, damals noch unter Trainer Victor Kleinhenz, war Schweinfurt ein Punktgewinn durch ein 1:1-Remis gelungen. Unter Jermaine Jones präsentierten die Gäste sich in der Anfangsphase des Rückspiels von Anfang an bissig, spielten in der Defensive auf Sicherheit und setzten nach Vorne auf schnelle Konter. Bei vielen Ballverlusten im Mittelfeld auf beiden Seiten bemühte sich die TSG zunächst um Spielkontrolle.

Nachdem sich TSG-Keeper Lukas Petersson im Aufbauspiel (24.) einen Fehler leistete, wären die Schnüdel durch Tim Latteiers Abstauber fast in Führung gegangen. Doch drei Minuten später patzte der Torhüter erneut. Ein Rückpass rutschte ihm durch die Beine und Sebastian Müller, der auf diese Gelegenheit spekuliert hatte, traf das leere Tor zur 1:0-Führung für die Schnüdel (27.). Der Slapstick-Treffer war Müllers erstes Tor der Saison.

Elfmeter bringt den Ausgleich

Der zweite Durchgang startete zunächst gut für die Unterfranken, doch ein Foul von Luka Trslic im eigenen Sechzehner leitete die Wende ein. Schiedsrichter Felix Wagner zeigte auf den Punkt, Deniz Zeitler netzte zum 1:1-Ausgleich ein (58.).

Anschließend vergab der Torschütze der TSG die Riesenchance zur Führung (71.), nachdem er sich alleine vor Keeper Toni Stahl den Ball zu weit vorlegte und nicht richtig abschließen konnte. Auch die Schnüdel hatten in der Schlussphase noch Chancen, die sie jedoch nicht nutzen konnten. Somit stand zumindest ein Punktgewinn auf dem Konto der Unterfranken, der zum Abwenden des drohenden Negativrekords als schlechtester Drittliga-Absteiger enorm wichtig ist.

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