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Pleite gegen Wiesbaden: Beierlorzers FCI-Debüt geht in die Hose

Pleite gegen Wiesbaden: Beierlorzers FCI-Debüt geht in die Hose

Sein Debüt beim FC Ingolstadt 04 dürfte sich Achim Beierlorzer anders vorgestellt haben: Der neue Trainer verliert mit den Schanzern nach einer zweiten Halbzeit mit sechs Toren gegen Wehen Wiesbaden in der 3. Liga.

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Der FC Ingolstadt 04 hat beim Debüt des neuen Trainers Achim Beierlorzer gegen Wehen Wiesbaden eine bittere Niederlage in der 3. Liga hinnehmen müssen. Die Schanzer verloren nach einer wilden zweiten Halbzeit mit 2:4 (0:0).

Müller vergibt Strafstoß für Wiesbaden

Die Partie begann mit einem Schreckmoment für die Hausherren. Jonas Scholz bekam den Ball im eigenen Strafraum unglücklich an die Hand (5.). Schiedsrichterin Davina Lutz zeigte sofort auf den Punkt, doch die Beierlorzer-Elf hatte Glück im Unglück, weil Wiesbadens Marcus Müller den Elfmeter über das Tor setzte.

Nach dem Beinahe-Schock wurde Ingolstadt besser, das Duell blieb allerdings ausgeglichen. Beide Teams kamen zu Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. Mal parierte Florian Stritzel im Wiesbadener Tor einen Freistoß von Dennis Kaygin (18.), mal war David Klein für die Schanzer bei einem Distanzschuss von Gino Fechner zur Stelle.

Klein mit heftigem Patzer

Mit dem 0:0 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel glichen die Bilder der der ersten Halbzeit. Erst ein kapitaler Bock von FCI-Keeper Klein beendete die Pattsituation. Der 20-Jährige hatte einen hohen Ball eigentlich sicher, ließ ihn aber plötzlich fallen. Florian Hübner reagierte blitzschnell und stocherte den Ball ins Tor, auch wenn Klein das Spielgerät knapp hinter der Linie noch rauskratzte (59.).

Kurz darauf zappelte der Ball erneut im Netz. Raul Paula setzte den Ball nach einem Wiesbadener Konter in hohem Bogen über Klein hinweg ins Tor und erhöhte auf 2:0 für die Gäste (71.).

Ingolstadt mit Doppelschlag in zehn Minuten

Ingolstadt antwortete dieses Mal prompt - wenn auch mit ein wenig Hilfe. Nur eine Minute nach dem Gegentreffer flankte Yannick Deichmann in den Fünfmeterraum, wo der gerade erst für Paula eingewechselte Michael Schultz das Leder unglücklich in den eigenen Kasten stolperte (72.).

Der Anschluss schien die Ingolstädter zu beleben, die Wiesbaden jetzt zunehmend in deren Strafraum drückten und sich dafür auch belohnten. Joker Obed Ugondu dribbelte an die Kante des Sechzehners und zirkelte das Spielgerät mit rechts ins rechte Kreuzeck - ein Ausgleich per Traumtor (82.).

Wiesbaden entscheidet Spiel in der Schlussphase

Die Hoffnung nach dem 0:2 wenigstens noch einen Punkt mitzunehmen, zerschlug sich allerdings schnell. Einen Wiesbadener Angriff bekam Ingolstadt nur unzureichend verteidigt. Lukas Schleimer setzte im zweiten Anlauf Robin Kalem in Szene, der cool blieb und auf 3:2 stellte.

Die Oberbayern gingen jetzt ins Risiko, um den erneuten Ausgleich zu erzwingen, was Wiesbaden eiskalt bestrafte. Die Hessen liefen einen Konter. Fechner tauchte allein vor Klein auf und stellte auf 4:2.

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