Lucas Hermes und der SSV Jahn Regensburg haben einen Sieg aus der Hand gegeben
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Lucas Hermes und der SSV Jahn Regensburg haben einen Sieg aus der Hand gegeben
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Lucas Hermes und der SSV Jahn Regensburg haben einen Sieg aus der Hand gegeben

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Jahn Regensburg gibt Zwei-Tore-Führung aus der Hand

Jahn Regensburg gibt Zwei-Tore-Führung aus der Hand

Der SSV Jahn Regensburg hat einen zweiten Befreiungsschlag in Folge verpasst. Am 9. Spieltag der 3. Liga gaben die Oberpfälzer gegen den SC Verl eine 2:0-Führung aus der Hand und mussten sich anschließend mit einem 2:2-Remis abfinden.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Der SSV Jahn Regensburg hat am Mittwochabend einen Sieg noch aus der Hand gegeben. Beim SC Verl kamen die Oberpfälzer trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung nicht über ein 2:2 hinaus. Trotz des Punktgewinns rutschte der Jahn in die Abstiegszone ab.

Das 5:0 über Havelse am vergangenen Samstag sollte als Befreiungsschlag für den SSV Jahn Regensburg dienen - das ließ Trainer Sascha Hildmann bereits mit seiner Startelf durchblicken. Der 54-Jährige nahm nach dem Triumph keine einzige Änderung vor. Auch auf der anderen Seite gab es keine personellen Überraschungen, Verls Coach Orest Shala schickte nach dem 2:2 gegen Fortuna Düsseldorf ebenso dieselbe Anfangsformation auf den Rasen.

Boujellab löst sich: Regensburg schnuppert an der Führung

Von einem wilden Schlagabtausch war die Partie in der Sportclub Arena in der Anfangsphase weit entfernt. In den Zweikämpfen standen beide Mannschaften zunächst auf der Bremse, Abschlüsse waren in der ersten Viertelstunde Mangelware.

Selbst Nassim Boujellab, mit fünf Toren und drei Vorlagen der Topscorer der Gäste aus Regensburg, vermochte in dieser Phase nicht Fuß zu fassen. Der 27-Jährige sah sich nur allzu oft mit mindestens zwei Gegenspielern konfrontiert. Nach einer knappen halben Stunde sorgte der Marokkaner jedoch für die ersten Höhepunkte der Partie.

Bei einer Hereingabe von Kapitän Adrian Fein schoss Boujellab den Ball zunächst mit der rechten Innenseite aus etwa 17 Metern über den Kasten (28.). Drei Minuten später legte er für Lucas Hermes quer, der die Kugel am Torhüter vorbei an den Pfosten setzte.

Regensburg reicht ein Umschaltmoment

Der Jahn übernahm zunehmend das Kommando - und sollte sich für seinen Offensivdrang schließlich belohnen. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld schalteten die Gäste rasch um, Boujellab schickte David Philipp mit einem feinen Steilpass auf die Reise. Letzterer hatte im Strafraum ein Auge für den mitgelaufenen Hermes, der am Fünfmeterraum nur noch den Kopf hinhalten musste (38.).

Wenige Minuten später legten die entfesselten Oberpfälzer nach: Mit einer mustergültigen Flanke aus dem Fußgelenk bediente Boujellab den am zweiten Pfosten einlaufenden Oscar Schönfelder, der den Ball aus vier Metern in die Maschen jagte (43.). Mit einem 2:0 für die Regensburger ging es schließlich in die Pause. Verl musste sich zu diesem Zeitpunkt ankreiden lassen, vor allem in der Anfangsphase aus seinen Spielanteilen nicht Profit geschlagen zu haben.

Boujellab lässt Tor liegen, Verl mit dem Anschluss

Regensburg hatte in der ersten Halbzeit reichlich Selbstvertrauen getankt, knüpfte nach Wiederanpfiff an seine starke Phase an - und kratzte am 3:0. In der 56. Minute bahnte sich Philipp seinen Weg über den rechten Flügel in den Sechzehner und legte den Ball für Boujellab ab. Dieser zog direkt ab, scheiterte aber am Fuß von Verl-Keeper Timo Schlieck (56.).

Eine Nachlässigkeit mit Folgen: In der 65. Minute ließ Almin Mesanovic gleich drei Regensburger stehen, sein anschließender Abschluss wurde abgeblockt. Der zweite Ball landete jedoch am rechten Strafraumeck bei Dennis Waidner, der das Leder per Direktabnahme ins lange Eck beförderte.

Verl gleicht aus - Regensburg rutscht in Abstiegszone ab

Dabei beließ es der Mittelfeldmann der Gastgeber aber nicht. Nach einer kurz ausgeführten Ecke steckte André Leipold für Waidner durch. Aus neun Metern blieb dieser eiskalt und vollstreckte flach zum 2:2 (73.). Somit lief Regensburg nach einer komfortablen Zwei-Tore-Führung sowie der großen Chance auf das 3:0 Gefahr, das Spiel komplett noch aus der Hand zu geben.

Dazu sollte es aber nicht mehr kommen: Nach der hektischen Phase mit den beiden Toren der Gastgeber beruhigte sich das Geschehen auf dem Rasen, ein Siegtreffer blieb sowohl Regensburg als auch Verl verwehrt. So verpasste Regensburg letzten Endes einen weiteren Befreiungsschlag und rutschte mit nun neun Punkten in die Abstiegszone (17.). Verl feierte derweil einen Punkt der Moral und rückte auf Rang zehn vor (12). Der SC reist am kommenden Sonntag zur TSG Hoffenheim II (13.30 Uhr), für Regensburg geht es einen Tag zuvor gegen Wehen Wiesbaden (14.00 Uhr).

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