Bergwacht und Polizei haben bei einem Training an der Zugspitze einen ungewöhnlichen Fund gemacht: Sie entdeckten im hochalpinen Gelände mehrere Knochen, wie der Münchner Merkur berichtete (externer Link, möglicherweise Bezahlinhalt).
Knochen bei Müllbeseitigung an der Zugspitze entdeckt
Die Einsatzkräfte befreiten während eines Trainings den Höllentalferner von Müll und alten Ausrüstungsgegenständen. Dabei fanden sie auch die Knochen. Die Polizei untersucht sie jetzt und prüft, ob sie mit möglichen Vermisstenfällen in Verbindung stehen könnten.
Training von Bergwacht und Polizei für alpine Einsätze
Eigentliche Mission der Polizeihubschrauberstaffel Bayern und der Bergwacht Grainau war es, im Höllental unter anderem Rettungsmanöver mit der Seilwinde und Ladungen in schwierigem Gelände zu üben. Außerdem erkundeten die Retter mögliche Landeplätze für künftige Einsätze. Der beliebte Zugspitzaufstieg über den Gletscher ist immer wieder ein Einsatzschwerpunkt.
Die Einsatzkräfte nutzten den Hubschrauber auch, um den Gletscher aufzuräumen. Dabei kamen rund 700 Kilogramm Müll zusammen – darunter alte Bergsportausrüstung, Drahtseile und Plastikflaschen. Das Material wurde in großen Säcken ins Tal geflogen.
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