Nürnberger Jubel in Köln
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1. FC Nürnberg entgeht bei Viktoria Köln dem Pokal-Schock

1. FC Nürnberg entgeht bei Viktoria Köln dem Pokal-Schock

Der 1. FC Nürnberg verspielt im DFB-Pokal gegen Viktoria Köln beinahe den Sieg: Nach dem 1:1 in der Nachspielzeit geht es in die Verlängerung und ins Elfmeterschießen. Der Club behält am Ende die Nerven und zieht in die nächste Runde ein.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Der 1. FC Nürnberg hat die DFB-Pokalblamage gegen den Regionalligisten FV Illertissen aus dem Vorjahr beinahe wiederholt. Beim Drittligisten Viktoria Köln musste der Club lange um das Weiterkommen zittern.

Nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit fand die Mannschaft von Miroslav Klose nach der Pause besser ins Spiel, kassierte kurz vor Schluss aber den Ausgleichstreffer. Es ging – wie im Vorjahr – ins Elfmeterschießen. Diesmal aber mit dem besseren Ende für Nürnberg. Das Team von Miroslav Klose gewann am Ende mit 5:4.

Nach dem perfekten Saisonstart mit zwei Siegen, darunter das 4:2 im Frankenderby bei der SpVgg Greuther Fürth, wartete in der ersten Runde des DFB-Pokals Drittligist Viktoria Köln auf den Tabellenführer der 2. Liga. Die Rheinländer sollten für den Club ein hartes Stück Arbeit werden.

Viktoria Köln macht dem Club das Leben schwer

Nürnberg hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz, fand gegen die kompakte Defensive der Gastgeber aber kaum Lösungen. Die besseren Möglichkeiten hatte zunächst sogar Viktoria Köln. Bereits in der 6. Minute musste Fynn Otto nach einem Schuss von Castelle zur Ecke klären. Nur zwei Minuten später verfehlte Köln nach einer Ecke das Nürnberger Tor knapp.

Das Team von Miroslav Klose trat dagegen offensiv kaum in Erscheinung. Es fehlte an Bewegung und kreativen Ideen. Viktoria Köln verteidigte clever und setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche – doch Club-Torhüter Jan Reichert hielt den Nürnberger Kasten sauber.

Mit einem schmeichelhaften 0:0 ging es für den FCN in die Kabine. Von einem Klassenunterschied war wenig zu sehen.

Nürnberg nach Wiederanpfiff besser im Spiel

Nach der Pause präsentierte sich der Club deutlich aktiver. Das Pressing funktionierte besser, die Nürnberger setzten Viktoria früher unter Druck und gewannen mehr Zweikämpfe.

Die Kabinenansprache von Klose zeigte offenbar Wirkung. Ein sehenswert herausgespielter Treffer von Piet Scobel brachte den Club mit 1:0 in Front, mit der bis dato besten Offensivaktion (56.). Die 3.500 mitgereisten Nürnberger Fans feierten die Führung lautstark.

Last-Minute-Ausgleich für die Viktoria

Die Franken blieben nun am Drücker. Das deutlich verbesserte Pressing stellte die Kölner vor große Probleme. Doch die Hausherren kämpften um den Anschlusstreffer. In der 63. Minute tauchte Noah Maboulou nach einem Steilpass völlig frei vor Reichert auf. Der Kölner Joker setzte seinen Abschluss aus rund 15 Metern jedoch zu schwach an und verfehlte das Tor deutlich.

Köln ließ viele Chancen ungenutzt. Doch mit der letzten Aktion der Partie schlug der Drittligist noch zu: Kurz nachdem Javier Fernández die Entscheidung für den Club verpasst hatte, traf Meiko Sponsel nach einem Freistoß in der sechsten Minute der Nachspielzeit zum nicht unverdienten Ausgleich.

Reichert hält entscheidenden Elfmeter

Die erste Hälfte der Verlängerung bot nur wenige Höhepunkte. Nürnberg bemühte sich um den entscheidenden Treffer, musste aber gleichzeitig immer wieder auf gefährliche Kölner Gegenstöße aufpassen. Die beste Chance für den Club hatte Mandic, aber sein Kopfball kurz vor dem Seitenwechsel ging über das Tor. Köln ließ sich bei seinen Aktionen viel Zeit und versuchte, sich so ins Elfmeterschießen zu retten.

Und da behielt Nürnberg dieses Mal die besseren Nerven. Reichert parierte den entscheidenden Versuch von Jahn und wurde damit einmal mehr zum Helden der Franken, die am Ende mit mehr als nur einem blauen Auge davonkamen.

Die 2. DFB-Pokal-Hauptrunde wird am 5. September im Deutschen Fußballmuseum im Rahmen der ARD Sportschau ausgelost.

Im Video: Das Elfmeterschießen in voller Länge

Jan Reichert
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Jan Reichert

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