Jürgen Klopp (links) mit Joshua Kimmich
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Klopp erklärt Kimmich-Maßnahme: "Wollten diesen Schnitt machen"

Klopp erklärt Kimmich-Maßnahme: "Wollten diesen Schnitt machen"

Joshua Kimmich wäre gerne geblieben, aber Bundestrainer Jürgen Klopp schickte ihn trotzdem für die zweite Hälfte der Länderspielpause von der deutschen Nationalmannschaft heim. Im Interview mit BR24Sport erklärt Klopp wieso.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport am .

Bundestrainer Jürgen Klopp hat im ARD-Interview mit einem Augenzwinkern auf die Diskussion um Joshua Kimmichs Abreise von der deutschen Nationalmannschaft reagiert. Klopp hatte den Star des FC Bayern München nicht in seinen Kader für die zweite Hälfte der Länderspielpause übernommen.

Klopp witzelt wegen Kimmich: "Ein paar Mal nachgefragt"

Kimmich hatte durchblicken lassen, dass er gerne bei den Partien gegen Serbien am Donnerstagabend in München und gegen Griechenland am Sonntag dabei gewesen wäre. "Er hat tatsächlich ein paar Mal nachgefragt", berichtete Klopp am BR24Sport-Mikrofon und schob mit einem Grinsen nach: "Aber da kann ich Jo sagen, je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich bekommt man das, was man will."

Die Nicht-Berufung des DFB-Kapitäns habe nichts mit der Leistung Kimmichs zu tun, so Klopp: "Er hat einen großartigen Eindruck gemacht und ist ein toller Kapitän. Es ist alles gut. Aber wir wollten jetzt diesen Schnitt machen."

Klopp: "Will diese Jungs sehen, wenn die Platzhirsche nicht da sind"

Die Entscheidung habe einen konkreten Grund, erklärte der 59-Jährige. "Ich will diese Jungs auch mal sehen, wenn die Platzhirsche nicht da sind", sagte er mit Blick auf den jungen Kader für die nächsten Spiele: "Es können in der Zukunft Verletzungen dazukommen. Es können sonstige Dinge passieren. Da muss ich sehen, wie es ist, wenn die, die immer dabei sind, nicht da sind und gucken, wie eine neu zusammengemischte Truppe aussieht. Das tun wir gerade."

Insofern sei sein Entschluss nicht gegen Kimmich und die übrigen abgereisten Spieler gerichtet gewesen. "Wir müssen einfach auf alle Eventualitäten vorbereitet sein und wollen allen die Plattform geben, die sie verdienen", erläuterte der langjährige Liverpool-Coach.

Gnabry soll offenbar Kimmich als Kapitän vertreten

Seine Ausführungen verband Klopp mit einer scherzhaften Botschaft an Kimmich: "Deshalb hat die Familie Kimmich jetzt Familienurlaub. Ich hoffe, er macht den auch, um ehrlich zu sein."

Während Klopp sich bei der Torwartfrage für das Spiel gegen Serbien bereits auf Jonas Urbig festgelegt hat, ließ er noch offen, wer in Kimmichs Abwesenheit als Kapitän fungieren wird. Ein Bericht der Bild legt allerdings nahe, dass Serge Gnabry den Spielführer am Donnerstagabend vertreten wird.

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