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Gina Lückenkemper scheidet aus – "Tränchen des Glücks"

Gina Lückenkemper scheidet aus – "Tränchen des Glücks"

Für Gina Lückenkemper ist der Traum vom vierten EM-Finale in Serie über 100 Meter geplatzt. Die Wahl-Bambergerin ist bei den Titelkämpfen in Birmingham bereits im Halbfinale ausgeschieden.

Über dieses Thema berichtet: Sportschau am .

Gina Lückenkemper hat den Einzug ins Halbfinale über 100 Meter verpasst. Die frühere Europameisterin erwischte zwar einen guten Start aus den Blöcken, konnte das Tempo in der zweiten Rennhälfte jedoch nicht halten. In 11,28 Sekunden kam die Deutsche auf Rang fünf ins Ziel und schied damit aus.

Starke Konkurrenz für Lückenkemper

Im Halbfinale wartete starke Konkurrenz auf die Wahl-Bambergerin. Unter anderem trat sie gegen die Titelverteidigerin Dina Asher-Smith aus Großbritannien und Mitfavoritin und spätere Europameisterin Amy Hunt (GBR) an. Auch Tatjana Pinto, die inzwischen für Portugal startet und früher für den Deutschen Leichtathletik-Verband antrat, war mit dabei. Nur die beiden Erstplatzierten qualifizierten sich direkt für das Halbfinale, zwei weitere Athletinnen konnten noch über die Zeit weiterkommen.

Im Juni bremst sie ein Zeckenbiss aus

Für Lückenkemper war der Auftritt ohnehin eine besondere Herausforderung. Die beste deutsche Sprinterin der vergangenen Jahre wurde Ende Juni vor dem Diamond-League-Meeting in Paris von einer Zecke in den Hinterkopf gebissen. Das bremste sie danach wochenlang aus. Vor gut zwei Wochen kam sie bei den deutschen Meisterschaften in Bochum nur auf den dritten Rang. Nach eigenen Angaben litt sie danach unter anderem an Problemen mit dem Nervensystem, musste Trainingspausen einlegen und kämpfte auch Wochen später noch mit den Folgen.

Trotz Aus: Lückenkemper zufrieden

"Hier auf der Bahn zu stehen, das ist ja alles andere als selbstverständlich. So ein Startplatz hier bei der EM ist und bleibt einfach nach wie vor etwas Besonderes", sagte Lückenkemper in der ARD mit Tränen in den Augen: "Und deswegen bin ich einfach nur zufrieden, dass ich es überhaupt hierher geschafft habe. Am Ende muss man sich trotzdem für so einen Platz qualifizieren. Den kriegt man auch nicht geschenkt, auch nicht, wenn man das Ding schon mal gewonnen hat. Und deswegen bin ich einfach nur zufrieden. Und das sind Tränchen des Glücks gerade."

Nun gilt der Fokus der DLV-Sprintasse ganz den Staffeln. Sowohl über die klassischen 4x100 m als auch über die neue Mixed-Staffel rechnen sich Lückenkemper und Co. Medaillenchancen aus.

Auch wenn es für Lückenkemper nach Silber (2018) und Gold 2022 sowie Platz fünf (2024) diesmal nicht zum EM-Finale reichte, wird sie dieses Jahr sicher in bester in Erinnerung behalten - schließlich steht im Herbst die standesamtliche Trauung mit ihrem Verlobten an. 

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