Alexander Schmid (SC Fischen) hat sich einen Haarriss am rechten Sprunggelenk zugezogen und muss um seine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) bangen.
Schmid mit Sprunggelenksverletzung bei Einfädler
Der Weltmeister im Parallel-Wettbewerb von 2023 tauchte demnach auf Krücken zur Olympia-Einkleidung des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) am Montag in München auf.
Der 31-jährige Allgäuer hat sich bei einem Einfädler während eines unterklassigen FIS-Slaloms im südtirolerischen Gsies in der vergangenen Woche einen Haarriss am rechten Sprunggelenk zugezogen. Trotz der Verletzung glaubt er an ein Comeback bei Olympia in Bormio.
"Ich bin sehr positiv", schilderte Schmid. Drei Spezialisten hätten ihm gesagt, dass eine Genesung bis zu den Rennen in Norditalien möglich sei. "Ich denke, ich sollte auf jeden Fall grünes Licht bekommen." In dieser Woche stünden weitere Tests an; dann wolle er entscheiden, ob er in der Woche darauf beim letzten Riesenslalom-Weltcup vor Olympia in Schladming an den Start gehen könne.
Schmid einer von vier DSV-Männern mit Olympia-Norm
Riesenslalomspezialist Schmid ist neben Simon Jocher, Linus Straßer und Fabian Gratz einer von vier deutschen Männern, der die vom Deutschen Olympischen Sport-Bund (DOSB) geforderte Olympia-Norm geschafft hatte.
Für Schmid wäre es die dritte Teilnahme seiner Karriere an dem Sportfest, in dessen Rahmen er bereits 2018 und 2022 an den Start gegangen war. In Peking gewann er 2022 sogar die Silbermedaille im Team-Parallel-Event.
Schmid feierte erst im Oktober sein Weltcup-Comeback
Schmids neuerliche Blessur ist nur der jüngste Eintrag in der Krankenakte des Oberstdorfers. Sowohl im März 2023 als auch im Dezember 2024 erlitt er Kreuzbandrisse. Erst im vergangenen Oktober feierte er beim Riesenslalom in Sölden sein emotionales Comeback, über das er im Anschluss auch im BR24Sport-Podcast "Pizza & Pommes" sprach.
