Russische Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier 2016
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Das Internationale Olympische Komitee hat Russland wieder zugelassen
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Olympia: Russland darf wieder starten - Sanktionen aufgehoben

Olympia: Russland darf wieder starten - Sanktionen aufgehoben

Russische Athleten dürfen wieder bei Olympia teilnehmen: Das IOC hat die Sanktionen gegen das Russische Olympische Komitee aufgehoben. Ob das Land unter eigener Hymne und Flagge starten darf, ist allerdings noch offen.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

Rückkehr für Russland in den Weltsport: Das Internationale Olympische Komitee hat am Dienstag die Weichen für die Zukunft gestellt. Während die Nordische Kombination aus dem olympischen Programm fliegt, dürfen russische Sportlerinnen und Sportler um die Sommerspiele 2028 in Los Angeles kämpfen. Die Suspendierung des Nationalen Olympischen Komitees Russlands (ROC) ist aufgehoben, die Empfehlungen an die Fachverbände zum Ausschluss sind damit hinfällig. Das entschied die mächtige Exekutive des IOC.

Anti-Doping-Tests vor der Teilnahme

Russische Mannschaften könnten damit ebenso wieder bei internationalen Wettbewerben an den Start gehen wie russische Sportlerinnen und Sportler bei den Qualifikationen für die Olympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles. Dafür müssen sie die Anforderungen im Anti-Doping-Kampf erfüllen: Jeder russische Athlet muss sich mehreren Tests unterziehen, bevor er wieder an internationalen Wettkämpfen teilnehmen darf.

Russland begrüßte die Entscheidung. "Das IOC sendet ein klares Signal: Die olympische Bewegung muss frei von Politik bleiben", erklärte der russische Sportminister Michail Degtjarjow auf Telegram.

Präsidentin Coventry spricht von "logischem Schritt"

Ob russische Sportler und Teams bei Olympischen Spielen auch unter eigener Hymne und Flagge starten dürfen, soll erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Das IOC werde zunächst auch keine Veranstaltungen in Russland durchführen. Wie die Weltverbände sich dazu verhalten, liege in deren Ermessen, teilte das IOC mit. Der Ausschluss galt seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine 2022. Bereits im Mai hatte das IOC den russischen Verbündeten Belarus wieder in vollem Umfang zugelassen.

Mit Verweis auf die IOC-Session Ende Juni, bei der die Ringe-Organisation ihre Position zur Neutralität des Sports gestärkt hatte, sagte Präsidentin Kirsty Coventry, der Schritt vom Dienstag sei "angesichts unserer neuen strategischen Ausrichtung nur logisch".

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