Die wichtigsten Olympia-News vom Samstag
- Direkt zum Olympia-Ticker vom 15. Februar
- Skispringen: Raimund verpasst Großschanzen-Medaille (20.40 Uhr)
- Skeleton: Deutsche Frauen holen Silber und Bronze (20.34 Uhr)
- Eishockey: Deutsche Frauen scheitern an Kanada (19.03 Uhr)
- Aktuelle News und Hintergründe zu Olympia in Mailand und Cortina 2026
20.40 Uhr: Raimund verpasst Großschanzen-Medaille
Skispringer Philipp Raimund (SC Oberstdorf) hat eine weitere Medaille bei Olympia 2026 verpasst. Auf der Großschanze in Predazzo wurde der 25-Jährige nach 136 Metern im zweiten Durchgang als bester Deutscher Neunter. Andreas Wellinger (SC Ruhpolding) wurde 15., während Pius Paschke (WSV Kiefersfelden) und Felix Hoffmann (SWV Goldlauter) auf den Rängen 24 und 25 landeten. Gold ging an Top-Favorit Domen Prevc, der den Japaner Ren Nikaido dank 141,5 Metern im Finale noch abfing. Bronze hinter Nikaido holte der Pole Kacper Tomasiak.
20.34 Uhr: Silber und Bronze für deutsche Skeleton-Frauen
Susanne Kreher (Dresdner SC) und Jacqueline Pfeifer (RSG Hochsauerland) haben im Skeleton-Wettbewerb der Frauen für die nächsten deutschen Medaillen bei Olympia 2026 gesorgt. Beim Triumph der Österreicherin Janine Flock holte Kreher (+0,30 Sekunden) Silber vor Pfeifer (+0,44 Sekunden). Hannah Neise (BSC Winterberg), die 2022 noch Gold gewonnen hatte, wurde Vierte (+1,15 Sekunden).
19.38 Uhr: Raimund patzt im 1. Durchgang von Großschanze
Philipp Raimund (SC Oberstdorf) hat nach dem 1. Durchgang von der Großschanze bei Olympia 2026 kaum noch Chancen auf eine Medaille. Der Olympiasieger von Normalschanze landete nach 131 Metern (135,2 Punkte) und geht als Elfter mit ordentlich Rückstand auf die Podestränge ins Finale. Die Führung hat der Japaner Ren Nikaido inne, der mit 140 Metern (154 Punkte) vor dem Slowenen Domen Prevc (138,5 Meter, 147 Punkte) und dem Norweger Kristoffer Eriksen Sundal (136 Meter, 145 Punkte) liegt.
19.03 Uhr: DEB-Frauen scheitern im Viertelfinale an Kanada
Die deutschen Eishockey-Frauen sind bei Olympia 2026 im Viertelfinale ausgeschieden. Das DEB-Team kassierte gegen Top-Favorit Kanada eine herbe 1:5-Pleite. Brianne Jenner, Claire Thompson, Sarah Fillier und Blayre Turnbull hatten die Nordamerikanerinnen bereits 4:0 in Führung gebracht, als Franzsika Feldmeier (München) den Ehrentreffer erzielte. Kurz darauf antworteten die Kanadierinnen aber durch Marie-Philip Poulin.
18.04 Uhr: US-Star Stolz gewinnt nächste Gold-Medaille
Eisschnellläufer Jordan Stolz aus den USA hat bei Olympia 2026 auch den Wettbewerb über die 500 Meter gewonnen. Der 21-Jährige gewann nach seinem Erfolg über die 1000 Meter auch auf der Kurzdistanz die Goldmedaille. Silber ging an den Niederländer Jenning de Boo vor Laurent Dubreuil (Kanada). Bester Deutscher war Moritz Klein (ESC Erfurt), der 25. (+1,44 Sekunden) wurde.
15.44 Uhr: Kirkeeide krönt sich zur Sprintkönigin - Preuß Siebte
Am Ende fiel die Entscheidung zwischen Frankreich und Norwegen. Maren Kirkeeide holte die letzten Körner aus sich heraus und sprintete unter dem Jubel der Fans über die Ziellinie. Mit einem Vorsprung von 3,8 Sekunden krönte sie sich im italienischen Antholz zur Sprintkönigin. Für die Überraschung sorgte Océane Michelon. Ihr gelang der ganz große Wurf. Die 23-jährige hatte zuvor noch keinen Weltcupsiege geholt - aber im Biathlon-Sprint olympisches Silber eingefahren. Dabei verwies sie auch Teamkollegin und Biathlon-Star Lou Jeanmonnot auf Rang drei.
Gesamt-Weltcupsiegerin Franziska Preuß verschoss ihre Chance im Stehend-Anschlag und musste sich mit Rang sieben begnügen. "Daneben ist daneben", ihr kurzes Fazit. Es ist immerhin eine gute Ausgangsposition für den Verfolger. Allerdings: "Es schwingt Enttäuschung mit", so Preuß. Aber, "man darf nicht aufgeben. Morgen ist ein neuer Tag."
Vanessa Voigt wurde mit einem fehlerfreien Auftritt starke 12., Julia Tannheimer trotz zwei Fehlschüssen noch 20. und Selina Grotian nach 3 Schießfehlern 52.
Im Video: Franziska Preuß spricht nach Sprint-Enttäuschung
Franziska Preuß
14.36 Uhr: Deutsches Eishockey-Team enttäuscht gegen Lettland
Das deutsche Eishockey-Nationalteam hat bei den Olympischen Winterspielen gegen Lettland eine Enttäuschung erlebt und das zweite Vorrundenspiel verloren. Beim 3:4 (2:1, 0:1, 1:2) in Mailand trafen Lukas Reichel (3. Minute), Lukas Kälble (17.) und Tim Stützle (58.) für die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis.
Zwei Treffer von Dans Locmelis (16./29.) sowie weitere Gegentore von Eduards Tralmaks (49.) und Renars Krastenbergs (52.) sorgten nach dem deutschen 3:1 zum Auftakt gegen Dänemark für die erste Niederlage bei Olympia. Am Sonntag (21.10 Uhr/ZDF und Eurosport) steht das abschließende Gruppenspiel gegen Weltmeister USA an, ehe es nun wahrscheinlich in die Viertelfinal-Qualifikation am Dienstag geht.
Video: Historisches Gold für Brasilien im Riesenslalom
Olympische Spiele
14.33 Uhr: Braathen gewinnt Gold - Gratz verpasst Chance
Lucas Pinheiro Braathen hat sich mit einem furiosen Auftritt Gold im Riesenslalom und damit die erste Medaille überhaupt für Brasilien bei Olympischen Winterspielen gewonnen. Selbst Superstar Marco Odermatt konnte den 25-Jährigen nicht stoppen und fuhr zu Silber. Mit Loic Meillard stürmte der zweite Schweizer aufs Podest.
Bester Deutscher: Alexander Schmid. Der 31-Jährige fuhr im finalen Lauf auf Angriff. Mit seinem beherzten Auftritt schob er sich von Platz 20 auf 13 nach vorne. Für ihn war es nach seiner Verletzungsgeschichte "ein riesen Ziel dabei zu sein", so der Allgäuer. Er sei "ganz zufrieden." Anton Grammel musste dagegen Federn lassen. Er fiel 24 Sekunden hinter Schmid auf Rang 15 zurück. Schlimmer erwischte es Fabian Gratz, der nach dem ersten Durchgang noch aussichtsreich auf Rang zehn gelegen hatte. Der 28-Jährige rutschte weg und war aus dem Rennen um die Top-Plätze.
Video: Alexander Schmid nach dem Riesenslalom inm Interview
Alexander Schmid
Video: Laura Gimmler zum Auftritt in der Staffel
Laura Gimmler
13.17 Uhr: Norwegen gewinnt Staffel - deutsches-Quartett Vierte
Die deutschen Langläuferinnen bleiben auch in der Staffel ohne Medaille. Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hofmann und Pia Fink verpassten als Vierte das Podest allerdings nur knapp,. Nur 22 Sekunden fehlten aufs Podest. Den Sieg feierte Norwegen vor Schweden und Finnland.
Beim ersten Wechsel war Startläuferin Laura Gimmler schon 40,6 Sekunden hinter den führenden Schwedinnen zurück gelegen. "Ich hab alles gegeben was ich hatte", sagt Gimmler nach ihrem eher enttäuschenden Auftritt. Katharina Hennig Dotzler konnte den Rückstand immerhin schmelzen lassen und übergab an Position sieben an Helen Hofmann. Weil Ebba Andersson (SWE) bei einem Sturz den Ski und viel Zeit verlor übernahm Norwegen die Spitze.
Für Team D zündete Hofmann den Turbo und brachte die Staffel weiter nach vorne. Bei der Übergabe an Pia Fink fehlten zwar 1:30 Minuten auf die starken Norwegerinnen, doch es war immerhin schon Platz fünf. Allerdings stürmte von hinten die starke Frida Karlsson (SWE) heran, die beim letzten Wechsel schon auf Rang vier vor Deutschland übergab.
Schweden war noch nicht geschlagen: Jonna Sundling eröffnete den Kampf um die Medaillen, zog an der Italienerin vorbei und nahm Kurs auf Finnland, die noch auf Silberkurs waren. Den Sieg der Norwegerinnen konnte sie zwar nicht mehr verhindern, aber nach fulminanter Aufholjagd Silber für Schweden einfahren. Finnland holte Bronze. Pia Fink zeigte ebenfalls, dass sie aufholen kann und brachte das deutsche Quartett noch auf Rang vier ins Ziel.
12 Uhr: Am Sonntag - Staffel-Gold von 2014 für Lesser, Böhm, Peiffer und Schempp
Mit zwölf Jahren Verspätung erhalten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp ihre Staffel-Goldmedaillen von den Olympischen Winterspiele 2014. Im italienischen Antholz ist am Sonntagmittag eine offizielle Übergabe-Zeremonie mit IOC-Präsidentin Kirsty Coventry vor fast 20.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena geplant, wie der Biathlon-Weltverband IBU mitteilte. Das deutsche Quartett wird in Südtirol komplett vor Ort sein. Gold wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland in einem jahrelangen Verfahren wegen Dopings disqualifiziert wurde.
Warum Deutschland auf den Goldrang rückte
Am 22. Februar 2014 hatte Schlussläufer Schempp in einem packenden Finale in Sotschi gegen Anton Schipulin um 3,5 Sekunden den Kürzeren gezogen. Doch weil dessen russischer Teamkollege Jewgeni Ustjugow später des Dopings überführt wurde und nach seiner rückwirkenden Sperre mit seinen Einsprüchen vor allen gerichtlichen Instanzen scheiterte, rückte Deutschland auf den Goldrang nach vorn. Silber und Bronze werden auch neu vergeben an Österreich und Norwegen.
11.36 Uhr: Grotian ersetzt Hettich-Walz im Sprint
Biathletin Janina Hettich-Walz hat ihren Start im Sprint über 7,5 km bei den Olympischen Winterspielen aufgrund von Magenproblemen absagen müssen. Wie der Deutsche Skiverband mitteilte, tritt im Wettbewerb über 7,5 Kilometer am Samstag in Antholz (14.45 Uhr/ARD und Eurosport) stattdessen Selina Grotian an. Hettich-Walz (29) fehlt damit auch in der Verfolgung am Sonntag (14.45 Uhr).
"Die letzten beiden Tage hatte ich mit Magenproblemen zu kämpfen und auch wenn es mir heute schon wieder besser geht, kommt der Sprint leider zu früh", schrieb Hettich-Walz, die im Einzel Achte geworden war, bei Instagram. Es sei "eine schwere Entscheidung, aber die Gesundheit geht vor".
Dem DSV zufolge sei die Entscheidung auch getroffen worden, "um sich die Chance auf einen Staffeleinsatz und gegebenenfalls im Massenstart nicht vorzeitig zu nehmen". Im Sprint sind neben Grotian, die im Einzel nur 55. geworden war, Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß, Vanessa Voigt und Julia Tannheimer für den DSV am Start.
Video: Fabian Gratz zu seinem Lauf
Fabian Gratz
10.55 Uhr: Braathen führt im Riesenslalom - Gratz guter 10.
Lucas Pinheiro Braathen hat die Konkurrenz mit einer Fabelzeit geschockt. Der für Brasilien startende 25-Jährige legte beim Riesenslalom im ersten Lauf mit 1:13,92 Minuten eine Zeit vor, die auch Ski-Superstar Marco Odermatt nicht knacken konnte. Der Schweizer liegt vor dem finalen Lauf (13.30 ARD) schon satte 0,95 Sekunden hinter Braathens Bestzeit zurück. Dritter ist der Franzose Loic Meillard (+1,57s).
Mit Fabian Gratz (+2.28s) hat sich auch ein deutscher Fahrer in eine gute Ausgansposition geschoben. Der 28-Jährige erwischte zwar nicht alle Schwünge ganz optimal, reihte sich aber mit sieben Zehntel Rückstand aufs Podest ein. "Man kann die Linie nicht so halten", so Gratz über die Piste. Gab sich aber kämpferisch: "Es gilt was aufzuholen". Er sei für ihn "eine solide Ausgangsituation."
Teamkollege Anton Grammel kämpfte dagegen schon mit den tiefen Spuren in der Piste und liegt vor dem zweiten Lauf vier Zehntel hinter Gratz auf Platz 15 ein. Alexander Schmid, nach seiner schweren Verletzung zum dritten Mal bei Olympia dabei, hat einen Platz in den Top 20.
08.30 Uhr: Schaffen die Riesenslalom-Männer die Überraschung?
Am Samstag findet der olympische Riesenslalom statt - auf einem für viele Athleten unbekannten Hang. Im Weltcup werden in Bormio immerhin nur Speed-Rennen gefahren. Die DSV-Starter Fabian Gratz, Anton Grammel und Alexander Schmid wollen dabei die Überraschung schaffen. Im Laufe der Saison konnte das DSV-Riesenslalom-Team immer wieder aufzeigen: Der gebürtige Starnberger Gratz landete in Alta Badia auf dem sensationellen fünften Platz, Grammel konnte mit Rang zehn bei der Olympia-Generalprobe in Schladming schonmal Selbstvertrauen tanken. Spannend wird es auch bei Schmid: Der Allgäuer hatte sich drei Wochen vor Olympia eine Knöchelverletzung zugezogen - und seither keine Rennen mehr bestritten.
Gold-Favorit ist Marco Odermatt: Drei Riesenslaloms konnte der Schweizer diese Saison schon gewinnen. Doch auch seine Herausforderer Stefan Brennsteiner (Österreicher), Lucas Pinheiro Braathen (Brasilien) oder Loic Meillard (Schweiz) wollen in Italien Olympia-Gold holen.
8 Uhr: "Alptraum": Malinins Olympia-Debakel schockt die Sportwelt
Eiskunstlauf-Superstar Ilia Malinin suchte vor einer ganzen Reporterschar nach einer Antwort auf das nicht für möglich gehaltene Olympia-Fiasko in Mailand. "Ich kann nicht begreifen, was hier passiert ist", sagte der 21-Jährige, der mit seinem dramatischen Einbruch in der Kür der Männer zu einer der tragischen Figuren dieser Olympischen Winterspiele wurde.
Ausgerechnet Freitag, der 13., sollte für "Vierfach-Gott" Malinin zum Desaster werden. Als "Alptraum" betitelte die Tageszeitung "USA Today" den Abend für den Eiskunstlauf-Profi. Malinin, der nach dem Kurzprogramm noch führte, rutschte mit einer katastrophalen Kür auf den achten Platz ab. Statt dem erwarteten Gold gab es für den Topfavoriten aus den USA nicht einmal eine Medaille. "Ich habe es vermasselt", wurde Malinin vom US-Sender NBC zitiert.
Der Olympiasieg ging an den kasachischen Vize-Weltmeister Michail Schaidorow (291,58), der nach dem Kurzprogramm noch auf Rang fünf gelegen hatte. Silber holte der Japaner Yuma Kagiyama (280,06), Bronze dessen Landsmann Shun Sato (274,90).
Die Olympia-Highlights von Tag 8
- 10.00 Uhr: Ski alpin, Riesenslalom, Männer 1. Durchgang
- 12.00 Uhr: Langlauf 4x7,5km-Staffel, Frauen
- 12.10 Uhr: Eishockey, Männer, Vorrunde, Deutschland - Lettland
- 13.30 Uhr: Ski alpin, Riesenslalom, Männer 2. Durchgang
- 14.05 Uhr: Curling, Vorrunde, Männer, Deutschland - USA
- 14.45 Uhr: Biathlon, Sprint 7,5 km, Frauen
- 16.00 Uhr: Eisschnelllauf, 500m, Männer
- 16.40 Uhr: Eishockey, Viertelfinale, Frauen
- 18.00 Uhr: Skeleton, Frauen
- 18.45 Uhr: Skispringen, Großschanze, Männer
- 20.15 Uhr: Shorttrack, 1.500 Meter, Männer
- 21.20 Uhr: Eishockey, Viertelfinale, Frauen
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