Die Medaillengewinner im Skeleton
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Olympia-Ticker: Die wichtigsten News von Tag 7

Olympia-Ticker: Die wichtigsten News von Tag 7

Die deutschen Skeletonis haben am Freitag gleich zwei Medaillen geholt. Die deutschen Curling-Männer schlagen auch Gastgeber Italien und Skispringer Philipp Raimund überzeugt auch im letzten Training. Alle News von Tag 7 der Winterspiele im Ticker.

Über dieses Thema berichtet: BR24Sport im Radio am .

22.24 Uhr: Curling: Deutschland schlägt auch Gastgeber Italien

Die deutschen Curling-Männer haben im dritten Spiel den zweiten Sieg gefeiert. Das Team um Skip Marc Muskatewitz bezwang am Freitag die zuvor noch ungeschlagenen Gastgeber aus Italien nach Extra-End mit 6:5 und fuhr damit nach der bitteren Auftaktniederlage gegen Kanada den zweiten Erfolg nacheinander ein.

22.00 Uhr: Jungk und Grotheer rasen zu Medaillen

Die Erfolgsserie im Eiskanal geht weiter: Die deutschen Skeleton-Piloten Axel Jungk und Christopher Grotheer haben bei den Olympischen Spielen Silber und Bronze gewonnen. Der 34 Jahre alte Jungk raste im Cortina Sliding Centre wie vor vier Jahren in Peking auf Rang zwei und musste sich nur Matt Weston aus Großbritannien geschlagen geben. Christopher Grotheer sicherte sich die Bronzemedaille. Für die deutschen Schlittensportler ist es im Eiskanal die sechste und siebte Medaille im sechsten Rennen.

"Es war ein unfassbar schlechter vierter Lauf, von oben bis unten", sagte Jungk in der ARD, "ich habe unfassbar gezittert - aber total egal, Hauptsache die Silbermedaille." Grotheer, vor vier Jahren noch Olympiasieger, meinte unter Tränen: "Es war eine harte Saison für mich, heute habe ich fahrerisch eine so super Leistung gezeigt, das kommt fast noch an Peking heran, ich bin einfach nur stolz auf mich."

20.50 Uhr: Raimund im letzten Training stark - Prevc vorn

Der frischgebackene Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund hat auch im letzten Training vor der Entscheidung von der Großschanze überzeugt. Der 25-Jährige belegte am Freitagabend die Plätze vier und drei, auf den dritten Durchgang verzichtete der Oberstdorfer angesichts der weiten Flüge.

Topfavorit auf Gold ist am Samstag aber Domen Prevc. Der Slowene gewann den ersten Durchgang mit einem Sprung auf 138,5 m und packte anschließend seine Sachen. Die übrigen DSV-Adler hatten noch viel Luft nach oben. Andreas Wellinger (37./8./12.) erzielte zumindest eine einstellige Platzierung, weit dahinter folgten Felix Hoffmann (36./14./28.) und Routinier Pius Paschke (38./39./32.). Gewinner der Durchgänge wurden neben Prevc der Japaner Ren Nikaido, Olympia-Dritter auf der kleinen Schanze, und Jan Hörl aus Österreich.

20.00 Uhr: Jungk und Grotheer greifen erneut nach Olympia-Medaille

Die deutschen Skeletoni Axel Jungk und Christopher Grotheer greifen erneut nach einer Olympia-Medaille. Vor dem abschließenden vierten Lauf liegen die beiden auf den Rängen zwei und drei. Allerdings konnte der Brite Matt Weston mit erneutem Bahnrekord seine Führung weiter ausbauen. Weston hat 0,39 Sekunden Vorsprung auf Jungk.

18.55 Uhr: Deutsche Skeleton-Frauen mit besten Medaillenchancen

Die deutschen Skeleton-Frauen haben bei den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo gleich mehrfach die Chance auf Edelmetall. Die frühere Weltmeisterin Susanne Kreher liegt zur Halbzeit nur 0,04 Sekunden hinter der führenden Österreicherin Janine Flock auf dem Silberrang. Jacqueline Pfeifer (+0,13) und Titelverteidigerin Hannah Neise (+0,37) lauern auf den Plätzen drei und vier.

Olympiadebütantin Kreher zeigte zwei starke Läufe und darf sich Hoffnungen auf einen Überraschungscoup machen. Mitfavoritin Pfeifer patzte im ersten Lauf leicht und schlug dann mit Bahnrekord im zweiten Durchgang eindrucksvoll zurück.

17.05 Uhr: "Heikle Situation": Arzt spricht über Vonn-Drama

Wenige Tage nach dem Horror-Sturz von Ski-Star Lindsey Vonn hat der Chefarzt, unter dessen Leitung die US-Amerikanerin operiert wurde, Einblick in die bisherige Behandlung gegeben. "Wir haben unsere Pflicht getan. Wir wussten, dass bestimmte Situationen eintreten könnten und waren darauf vorbereitet", sagte Dr. Stefano Zanarella der italienischen Zeitung "Corriere della Sera". Man habe den komplizierten Fall mit einem Expertenteam betreut und sei mit dem Genesungsprozess zufrieden.

Vonn war in der Olympia-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo vorigen Sonntag heftig gestürzt und per Hubschrauber geborgen worden. Sie hatte sich eine komplexe Schienbeinverletzung zugezogen und wurde in einem Krankenhaus in Treviso seitdem dreimal am linken Bein operiert. Vor wenigen Tagen veröffentlichte die 41-Jährige ein Foto aus ihrem Krankenbett in den sozialen Medien und bedankte sich unter anderem beim medizinischen Personal. "Die Worte der Patientin erfüllen uns mit Stolz, auch weil wir eine heikle und langwierige medizinische Situation erfolgreich bewältigt haben", sagte Zanarella.

16.35 Uhr: CAS bestätigt: Heraskewytsch darf nicht starten

Das Olympia-Aus von Skeletonpilot Wladyslaw Heraskewytsch ist endgültig. Die Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofes CAS wies am Freitagnachmittag nach einer Anhörung in Mailand den Antrag des Ukrainers auf Aufhebung seiner Disqualifikation durch den Bob- und Schlitten-Weltverband IBSF wegen der Helm-Kontroverse ab.

Heraskewytsch hatte beantragt, mit sofortiger Wirkung in den bereits laufenden Wettkampf wiederaufgenommen zu werden oder alternativ einen vom CAS überwachten offiziellen Lauf bis zur endgültigen Entscheidung des Wettkampfs in Cortina d'Ampezzo durchführen zu dürfen. Die ersten beiden Läufe waren am Donnerstagmorgen ausgetragen worden, am Freitag (19.30/21.14) finden die letzten beiden Läufe statt.

16.20 Uhr: Dotzler führt Langlauf-Staffel an

Katharina Hennig Dotzler führt die deutsche Langlaufstaffel in der olympischen Entscheidung am Samstag über 4x7,5 km an. Neben ihr gehen auch die Oberstdorferin Laura Gimmler, die gebürtige Oberbayerin Helen Hoffmann und Pia Fink ins Rennen, für die deutsche Langlauf-Sparte ist es die größte Medaillenchance. Startläuferin Gimmler und Hennig Dotzler bestreiten die ersten beiden Teilstücke im klassischen Stil, Hoffmann und Fink übernehmen für die letzten beiden Parts im Skating.

Im Video: Die Olympia-News vom Freitag (bis 18.00 Uhr)

Jana Fischer Snowboardcross
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Jana Fischer Snowboardcross

15.05 Uhr: Snowboardcrosserin Fischer scheitert im Viertelfinale

Die deutsche Snowboardcrosserin Jana Fischer hat im olympischen Wettbewerb der Frauen die Medaille klar verpasst. Beim Olympiasieg der Australierin Josie Baff scheiterte Fischer im Viertelfinale als Dritte ihres Laufes allerdings denkbar knapp, erst im Foto-Finish musste sie sich der Österreicherin Pia Zerkhold geschlagen geben. Silber holte Eva Adamczykova aus Tschechien, Bronze ging an die Italienerin Michela Moioli. Fischer ist die einzige deutsche Snowboardcrosserin bei Olympia. Die nächste Chance hat sie am Sonntag im Mixed, das sie gemeinsam mit Leon Ulbricht bestreiten wird.

14.55 Uhr: DSV-Biathleten verpassen Medaillen im Sprint

Die deutschen Biathlon-Männer haben auch im olympischen Sprint die erhoffte Medaille deutlich verpasst. Beim Sieg des Franzosen Quentin Fillon Maillet belegte Philipp Horn als bester DSV-Athlet nur den zehnten Rang. Der 31-Jährige vergab die Chance auf eine bessere Platzierung mit einem Fehler beim letzten Schuss. Fillon Maillet triumphierte mit fehlerfreier Schießleistung vor den Norwegern Vetle Sjaastad Christiansen (0/+13,7 Sekunden) und Sturla Holm Lägreid (0/+15,9). David Zobel (0/+1:41,8) vom SC Partenkirchen, Justus Strelow (1/1:46,4) und der Allgäuer Philipp Nawrath (3/+1:52,9) haben nach dem Sprint kaum mehr Chancen.

David Zobel
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David Zobel

14.20 Uhr: Kondom-Knappheit bei Olympia: Athleten hoffen auf Nachschub

Im Olympischen Dorf in Cortina sind die Gratis-Kondome bereits vergriffen. Das berichtete die italienische Zeitung La Stampa unter Berufung auf einen anonymen Athleten. "Die Vorräte waren in nur drei Tagen weg", klagte der Sportler. Ob die Bewohner des Olympischen Dorfs mit Nachschub rechnen dürfen, ist offen. "Sie haben uns zwar versprochen, dass noch mehr kommen werden. Aber wer weiß wann", sagte der Unbekannte.

Im Dorf Fiames bei Cortina d'Ampezzo standen den Athletinnen und Athleten etwa 10.000 Präservative zur Verfügung – deutlich weniger als bei den Sommerspielen 2024 in Paris, wo etwa 300.000 verteilt worden waren, bei allerdings deutlich mehr Teilnehmern.

Auch im Olympischen Dorf in Mailand lagen Kondome aus, dort allerdings bei strengen Besuchsregeln. Laut dem Bericht sei besonders ein Ruheraum mit gedämpftem Licht und Sichtschutz bei den Athletinnen und Athleten beliebt.

12.43 Uhr: Langlauf – Achtmal Gold! "King Klaebo" stellt Rekord ein

Die Johannes-Klaebo-Festspiele gehen weiter. Der 29-jährige Norweger gewinnt im Langlauf-Sprint Gold. Es ist seine dritte Goldmedaille bei diesen Winterspielen, die achte in seiner Karriere. Damit zieht er nun mit den Rekordhaltern Ole Einar Björndalen (Biathlon) sowie Björn Daehlie und Marit Björgen (Skilanglauf). Ob sich Klaebo mit seinen Landsleuten diese Ehre noch lange teilt, ist fraglich. Es wäre eher eine Überraschung, wenn der dominante Norweger nicht noch mindestens eine weiter Goldmedaille bei diesen Winterspielen holen würde.

Silber ging an den Franzosen Mathis Desloges (+4,9 Sekunden). Der Norweger Einar Hedegart (+14,0) holte Bronze vor seinen Landsmännern Harald Östberg Amundsen und Martin Löwström Nyenget.

11.49 Uhr: Rodel-Tobis sprechen über ihr Karriereende

Einen Tag nach ihrer Goldmedaille in der Mixed-Team-Staffel, mit der Tobias Wendl und Tobias Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Winterolympioniken aufgestiegen sind, merkt man dem Duo die Feierlichkeiten deutlich an. "Es war lang, wir haben gut gefeiert", sagte Tobias Arlt im ARD-Interview. "Es ist eine unfassbare Ehre für, dass wir uns so betiteln dürfen", sagte er zu dem Label erfolgreichste Winterolympioniken. "Ganz viele Leute haben Anteil daran, dass wir hier stehen dürfen, dass wir diese Medaillen um den Hals hängen haben. Wir sind unglaublich dankbar, dass wir das erreicht haben."

Auch über ein nahendes Karriereende gaben die "Rodel-Tobis" Einblicke: "Wir haben so viele Leute begeistert, mit diesem spannenden Rennen. Wir wollen das weitergeben an den Nachwuchs, dass wir den so heranziehen, dass sie in unsere Fußstapfen treten können – oder uns überholen können", sagte Wendl und erläuterte: "Unser Trainer Patric Leitner - Olympiasieger in salt Lake City - hat immer gesagt, er will uns so lange trainieren, bis wir erfolgreicher sind als er. Das hat er geschafft. Und es wäre ein Ansporn, wenn wir in unsere Trainerkarriere starten, mit so einem Ziel voranzugehen."

Im Video: Rodel-Tobis sprechen über die Feiernacht und ihr Karriereende

Tobias Wendl und Tobias Arlt
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Tobias Wendl und Tobias Arlt

10.16 Uhr: Doping-Suspendierung von Passler aufgehoben – Start möglich

Die italienische Biathletin Rebecca Passler darf nach ihrer vorläufigen Suspendierung wegen eines positiven Dopingbefunds nun doch bei den Olympischen Winterspielen in ihrer Heimat starten. Das entschied das Berufungsgericht von Italiens nationale Anti-Doping-Behörde Nado. Zuvor war der Fall von der Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofes Cas in Mailand dorthin verwiesen worden. Die 24-jährige Passler war gegen ihren Olympia-Ausschluss mit einem entsprechenden Antrag vorgegangen und hatte damit Erfolg.

Passler hatte gefordert, die Sperre wegen fehlender Absicht aufzuheben und ihr eine Olympia-Teilnahme in Antholz zu ermöglichen. Sie war bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs im Januar laut Italiens Anti-Doping-Behörde positiv auf Letrozol getestet worden. Passler könnte bereits am Samstag (14.45 Uhr/ARD) im Sprint in ihrer Heimat antreten, wird das aber nicht machen. Italiens Verband teilte mit, dass sie ab Montag wieder mit ihren Teamkolleginnen trainieren wird. Auf jeden Fall wäre sie eine Kandidatin für die Frauen-Staffel am kommenden Mittwoch. Dort will Italien um die Stars Dorothea Wierer und Lisa Vittozzi nach einer Medaille greifen. "Es waren sehr schwierige Tage", sagte Passler und fügte hinzu: "Jetzt kann ich mich endlich wieder voll und ganz auf Biathlon konzentrieren."

08.45 Uhr: Langenhahn drückt den Kanzler weg

Über diesen "kleinen Fauxpas" konnte Max Langenhan selbst nur lachen. Am Morgen nach seinem Olympiasieg im Einsitzer hatte sich der neue Rodel-König gerade ein "cooles" Gratulationsvideo von Carmen und Robert Geiss angeschaut, als ihn eine unbekannte Nummer anrief. "Ich habe den Anruf so weggewischt. Aber es hat sich herausgestellt: Das war Friedrich Merz", erzählte Langenhan launig nach dem Gewinn der Goldmedaille mit der Teamstaffel am Donnerstag.

Seine Teamkollegen um Julia Taubitz und Tobias Wendl konnten sich bei der Geschichte von Langenhan das Lachen nicht verkneifen. Der Thüringer bat den Bundeskanzler öffentlich um Entschuldigung. "Lieber Friedrich. Ähh, lieber Herr Merz. Es tut mir sehr leid. Vielleicht schaffen wir es in den nächsten Tagen noch einmal, zu telefonieren. Ich bin auf alle Fälle stolz." Langenhan hatte am Sonntag in Cortina d'Ampezzo seinen ersten Olympiasieg gefeiert.

Im Video: Medalrun und Humba - die Feier der Rodelstaffel im deutschen Haus

Max Langenhahn bei den Olympischen Spielen
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Max Langenhahn bei den Olympischen Spielen

08.30 Uhr: Snowboardcrosser im Mixed ohne Nörl

Die deutschen Snowboardcrosser werden am Sonntag mit Leon Ulbricht und Jana Fischer im olympischen Mixed-Wettbewerb antreten. Der 21-jährige Ulbricht erhielt den Vorzug vor dem Niederbayer Martin Nörl - am Donnerstag waren beide im Einzelwettbewerb im Viertelfinale ausgeschieden, nachdem sie miteinander kollidiert waren. Fischer ist die einzige deutsche Starterin bei den Frauen in Livigno. 

Im Mixed-Wettbewerb dürften Ulbricht und Fischer allerdings nur Außenseiterchancen haben - wenngleich Bundestrainer Loer aus dem vierten Platz des Duos beim Weltcup Mitte Dezember in Cervinia Hoffnung schöpft. 

Die Olympia-Highlights von Tag 7

  • 11.45 Uhr: Langlauf, 10 km Freistil, Männer
  • 13 Uhr: Langlauf, 10km klassisch, Frauen
  • 13.30 Uhr: Snowboardcross, Frauen (Entscheidung)
  • 14.00 Uhr: Biathlon, 10 km Sprint, Männer
  • 16.00 Uhr: Eisschnelllauf, 10.000 Meter, Männer
  • 16.0 Uhr: Skeleton, Frauen, Lauf 1 und 2
  • 19.00 Uhr: Eiskunstlauf, Kür, Männer
  • 19.30 Uhr: Snowboard, Halfpipe, Männer
  • 19.30 Uhr: Skeleton, Männer

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